Posts Tagged “Rock”

Gestern startete bei uns in den Kinos David Finchers Verfilmung des ersten Romans der “Millenium-Trilogie” von Stieg Larsson (übrigens so ziemlich das Beste, was ich in den letzten Jahren an Krimis gelesen habe, falls es wirklich noch jemanden geben sollte, der die Trilogie nicht gelesen hat) “The Girl with the Dragon Tattoo” (dt. Film- und Buchtitel: “Verblendung”). Die Kritiken sind überraschenderweise sehr gut (gar nicht mal so selbstverständlich, wenn Hollywood sich europäische Roman-Vorlagen vorknöpft). Neben der düsteren Atmosphäre des Streifens und den guten Schauspielern wird expliziz der Soundtrack gelobt, für den sich niemand Geringeres als Trent Reznor, Frontmann der Nine Inch Nails, verantwortlich zeichnet.

Schon seit dem US-amerikanischen Filmstart kann man eine 6-Track-EP aus dem kompletten Soundtrack-Album kostenlos downloaden, als Teaser sozusagen und im Tausch gegen eine eMail (man landet in Reznors Mailingliste, aus der man sich sofort austragen kann, die aber immer wieder interessante kostenlose Musik vorstellt).

Hier geht es zum Download:

Hier noch ein Trailer zum Film:

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#musicmondaySo here I am once more in the playground of the … oh, Moment, das ist ein anderer Film. Also, hier bin ich wieder mit meiner beliebten, völlig unbekannten #musicmonday-Artikelreihe (nach Krankenhaus, Umzug, DSL-lose Zeit, Feiertagen), in der ich gerne persönliche Favoriten aus der weiten Welt der freien Musikszene vorstelle.
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Bereits 2002 erschien das Weihnachtscrossover-Album “Christmas Carols And Songs” des in London beheimateten Bandprojekts Ikos (ergänzt durch Gastauftritte des Peterborough Cathedral Chores, der Indie-Rock-Ikone Jane Siberry und anderen).

Ikos ist das geistige Kind des Multiinstrumentalisten David Clifton, der es auf dem Album tatsächlich geschafft hat, traditionelle Weihnachtsmusik, Pop, Rock, Folk, klassische und elektronische Musik zu einem homogenen, stimmungsvollen, festlichen und en gros erfreulich unkitischigem traditionellen Weihnachtsalbum zusammenzufassen.

Wem das Album dann doch zu viel Stil-Mix ist, für den gibt es auch eine EP mit poppigen “Radio Mixes”:

Sodele, das soll’s für dieses Jahr an kostenlosen Weihnachtsmusik-Tipps gewesen sein. Ich hoffe, sie kamen noch gerade rechtzeitig für die nun anstehenden Feiertage. Vielleicht, nein, ganz bestimmt kann ich kommendes Jahr meine Tipps etwas zeitigeer posten.

Und, ach ja, beinahe vergessen: Fröhliche Weihnachten allerseits …

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WeihnachtsmusikBereits letztes Jahr gehörte der kostenlose Sampler “A Familyre Christmas” zu den abwechslungsreichsten und gelungensten Weihnachtssamplern aus der Indie-Pop/Rock-Ecke. Auch dieses Jahr ist die diesjährige Ausgabe eine der gelungensten Zusammenstellungen an moderner, kostenloser Weihnachtsmusik, die man im Netz legal finden kann. Wer auf unkitschigen, leicht angeschrägten Low-Fi-Pop/Rock steht, der wird an diesem Download seine Freude haben. Hier sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein – außer man sucht abgegriffene Weihnachtsklischees.


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WeihnachtsmusikLeider habe ich dieses Jahr wenig Gelegenheit auf kostenlose, empfehlenswerte Weihnachtsmusik hinzuweisen. Ein paar aktuelle Tipps aus der freien Musikszene habe ich aber dennoch.

Den Anfang macht eine meiner Entdeckungen des Jahres, die New Yorker Band Miracles Of Modern Science. Sie spielen eine sehr gelungene, überaus lebendige Mischung aus Pop und Alternative Rock. Das Besondere an MOMS: Sie spielen ausschließlich auf akustischen Instrumenten wie Kontrabass, Cello, Mandoline, Ukulele usw., sind dabei aber alles andere als klassisch oder gar behäbig. Zusammen mit dem mehrstimmigen Gesang  sorgt das für einen sehr eigenen, unverwechselbaren Sound.
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Kate Bush - 50 Words for SnowEigentlich befinde ich mich noch für einige Wochen in meinem nicht ganz freiwilligen Hiatus, da ich aber an den Besucherzahlen des Blogs sehe, dass sich viele Leser für das neue Album von Kate Bush interessieren, hier nur schnell der Hinweis, dass man ab sofort das komplette neue Album “50 Words for Snow”, das am Freitag dem 18.11. in D/A/CH erscheinen wird, auf den Seiten des US-Amerikanischen öffentlichen Radios NPR kostenlos anhören kann. Und ohne zu viel verraten zu wollen: Ich finde das Album wirklich hörenswert.

Hier geht es zum Artikel und den Streaming-Möglichkeiten bei NPR.org
http://www.npr.org/2011/11/13/142133269/first-listen-kate-bush-50-words-for-snow

Hier kann man das Album vorbestellen bei amazon.de || bei jpc.de

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Zuerst mit “Night of Hunters” das beste Tori-Amos-Album seit Jahren, dann die glorreiche Rückkehr der wundervollen Björk auf  “Biophilia”… und nun eine vielversprechende Single vom kommenden Kate-Bush-Album “50 Words for Snow”.

Die drei wichtigsten Frauen im Rock/Pop-Business sind wieder da und wollen es noch einmal richtig wissen.

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In diesen Tagen scheint sich jeder über Nirvanas Album Nevermind auszulassen, das vor ziemlich genau 20 Jahren (am 24. September 1991) in den USA veröffentlicht wurde. Um ehrlich zu sein: Ich war nie ein großer Nirvana-Fan (und bin es auch heute nicht), ich habe die Grunge-Welle Anfang der 1990er einfach ignoriert: Ich fand die Musik auf Albumlänge einfach ermüdend langweilig. Doch obwohl sich an meiner Haltung nicht viel geändert hat habe ich mittlerweile gelernt, dass Nevermind tatsächlich eines der wichtigsten Alben im Rockgeschäft war – vielleicht gar nicht so sehr vom Material, was sich darauf befand, sondern vor allem, von der Wirkung, die von diesem Album auf folgende Musiker-Generationen ausgehen sollte.

Die von mir hoch geschätzte Coverversionen-Website Cover Me hat bereits vor einigen Jahren ein Full Album Cover der Nevermind mit Beiträgen von Patti Smith, Caetano Veloso (!), Animal Collective, Ill Nino, den UK Subs und anderen veröffentlicht (ein weiteres Full Album Cover der Nevermind habe ich vor einigen Wochen hier gepostet). Einige dieser Versionen sind erstaunlich gut (und musikalisch erstaunlich anders) geraten und das Beste: Man muss nicht unbedingt das Original mögen, um diese Fassungen genießen zu können.

Full Album Cover - Nevermind - Cover Me

Einfach auf das Cover klicken, um zum Original-Artikel auf covermesongs.com zu gelangen oder die Songs hier direkt herunterladen:

  1. Patti Smith – Smells Like Teen Spirit
  2. Gringo Floyd – In Bloom
  3. Caetano Veloso – Come As You Are
  4. Steve Earle – Breed
  5. The Polyphonic Spree – Lithium
  6. Animal Collective – Polly
  7. Ill Nino – Territorial Pissings
  8. Coco – Drain You
  9. The Retroliners – Lounge Act
  10. UK Subs – Stay Away
  11. Rogue Wave – On a Plain
  12. Tricky – Something In the Way

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#musicmondayHuch, ist schon wieder eine Woche vergangen und hier im Blog ist nicht veröffentlicht worden, seid dem letzten #musicmonday-Eintrag?! Dann wird es aber höchste Zeit! Der heutige Eintrag ist außerdem eine besondere Herzensangelegenheit: Über die in Woodstock lebende Singer/Songwriterin Sarah Fimm habe ich an dieser Stelle schon des öfteren berichtet. Ihr letztes Album “Near Infinite Possibility”, möglicherweise ihr bisher bestes, auf jeden Fall ihr abwechslungsreichstes Album, gehört zu meinen absoluten Favoriten des laufenden Jahres.

Sarah Fimm - Near Infinite Possibility (cover)Vor einigen Wochen hat nun Sarah Fimm rund die Hälfte der Songs beim 100% legalen Musik-Filesharing-Netzwerk frostclick.com als Torrent freigegeben. Dies ist eine einmalige Gelegenheit (gerade in Ergänzung zum nach wie vor downloadbaren “Karma Phala Project“) rund die Hälfte der Songs des neuen Albums kennenzulernen. Dabei hat Sarah Fimm bei der Songauswahl darauf geachtet, dass einige Highlights des Albums (“Sleeping Satellites”, “Yellow”) mit dabei sind, andere Highlights fehlen und laden den geneigten Hörer dazu ein, die schön gestaltete CD für ein paar Kröten zu erwerben.

Hier geht’s zum Artikel bei frostklick.com → Artikel bei frostclick.com (Infos &  Links)
oder hier zum → Direktlink des Torrent [Hierfür wird ein Torrentclient wie µTorrent oder Frostwire (beide kostenlos) benötigt]

Related Links:
Sarah Fimm – Offcial Website
Sarah Fimm bei Myspace
Sarah Fimm bei Facebook
Sarah Fimm bei Twitter

 

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Nirvana - Nevermind (bei amazon.de)Am 24. September 1991, also vor annähernd 20 Jahren, erschien das Album Nevermind von Nirvana. Man muss kein Fan der Band oder von Grunge sein, um zu verstehen, dass dies ein epochales Album  der Rockgeschichte ist, das die Initialzündung für den Erfolg vieler anderer Bands war und das, allerdings nicht zum ersten und zum letzten Mal, die korrupte und weichgekochte Rockmusik-Szene der damals gerade zu Ende gegangenen 1980er. Various Artists - Newermind; Cover-Artwork (c) Spin Magazine 2011Auch heute noch beziehen sich viele Indie-Rockmusiker auf diesen “Nirvana-Effekt”.

Als Hommage an Nevermind hat nun das US-amerikanische Musikmagazine Spin Magazine eine Künstler eingeladen, sämtliche Stücke des Albums zu covern. Das Ergebnis nennt sich »Newerkind« (SIC!!!), hat ein ausgesprochenes dämliches Artwork (s. rechts) und enthält teilweise garstige, teilweise überraschend gelungene Beiträge von Butch Walker & the Black Widows (man beachte das Yes-Zitat im Gitarrensolo “In Bloom”), The Vaselines, Amanda Palmer, Foxy Shazam (sehr geil!) und einem Haufen angesagter Indie-Künstler, die ich natürlich kaum kenne. Aber ich bin ja auch alt und nicht hip und muss nicht mehr alle Hänflinge kennen.

Um das Album kostenlos herunterladen zu können, muss man lediglich das berühmt-berüchtigte “Gefällt mir” auf der Facebook-Seite von SPIN anklicken und den Download mit einer gültigen eMail-Adresse anfordern. Wer keinen Facebook-Account hat, der muss bis zum 25. Juli warten, dann gibt es die Tracks des Albums auch auf → dieser Seite als Direktdownloads.

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