Steven Wilson beschenkt weiterhin die Fans, wohl auch um den absurden Verkäufen auf ebay und Co. und den illegalen Tauschbörsen ein Schnäppchen zu schlagen. Auf seiner vor einigen Tagen in einem Blog-Beitrag bereits vorgestellten Soundcloud-Seite biete er nun die fünf Bonus Tracks der ausverkauften Special Edition seines Solo-Albums »Insurgentes« kostenlos zum Download an.Über 20 Minuten rare Ware!
Steven Wilson, Kopf der britischen Progressive-Rock-Band Porcupine Tree weiß, wie man seine Fans glücklich macht: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft! Also hat er heute eher lapidar in einem Tweet auf einige kostenlose Files auf seiner Soundcloud-Seite hingewiesen, die dort schon seit einigen Wochen zum kostenlosen Download bereit stehen. Und das Beste: Die elf Dateien mit fast einer Stunde Laufzeit liegen in allerbeste WAV-Qualität (=Audio-CD-Qualität) bereit. Wie lange? Keine Ahnung! Porcupine Tree- und Steven Wilson-Fans sollten sich also sputen die Dateien (fette 539 MB) flugs herunterzuladen und zu sichern, solange das Angebot noch besteht. Den Rest des Eintrages lesen »
Zu behaupten, ich sei ein Fan von Portugal. The Man ist nun wirklich eine Übertreibung. Irgendwie zündet die allenthalben hochgelobte Truppe bei mir nie so richtig. Zwar habe ich ihr letztes Album American Ghetto mit einem gewissen Wohlwollen gehört und auch auf diesen Seiten als kostenlosen Stream mit warmen Worten → vorgestellt, sogar an anderer Stelle ihre obskure Live-EP “Live at Neumos, Seattle” (ebenfalls kostenlos) publik gemacht, aber es bleibt dabei: Die Band mit dem drolligen Namen zündet bei mir nicht nachhaltig. Daran ändert vermutlich auch nicht ihre akustische Performance in den auf diesen Seiten oft zitierten Daytrotter-Studios, die seit wenigen Tagen kostenlos stream- und downloadbar ist, aber in gewisser Weise ist es tatsächlich das, was ich mir am ehesten von ihnen anhören kann, ohne gleich das Gefühl zu haben, dass da irgendetwas fehlt (sic!).
Für die Fans von Portugal. The Man ist diese Live-Session allerdings Pflicht, weil sie eine bisher eher unbekannte Seite der Band zeigt. Eine knappe Viertelstunde Portugal.The Man live:
Machen wir es kurz, denn ich sitze auf Sardinien im Wohnzimmer und höre über einen UMTS-Stick die [progrock-dt]-Show (ja, ich habe nichts besseres zu tun, denn draußen bläst der Mistral alle Aktivitäten weg) und lese meine Feeds – und genau dort bin ich auf diese geniale Cover-Version von “Sledgehammer” gestoßen, die Prog+Pop+X-Tausendsassa Gavin Castleton eingespielt hat. Guckt selbst …
Und das Beste: Die Coverversion ist – gemeinsam mit vier anderen Tracks – völlig legal auf Gavin Castletons Soundcloud-Website kostenlos downloadbar. Ein ahnungsloser Schelm, wer da nicht zugreift.
Wer beim Download von Sledgehammer (wie ich) Probleme hat (“The track has reached its download limit“), der kann den Song auch direkt bei Cover Me herunterladen
Der Zufall meint es gut mit mir: Da bekomme ich via eMail einen Tipp zu dieser interessanten Cover-Version von Peter Gabriels “Mercy Street” von Fever Ray (einer meiner liebsten Neuentdeckungen der letzten Monate – ihr müsst euch unbedingt die Videos angucken!) Mercy Street von Fever Ray auf soundcloud.com
- und ausgerechnet dieseCover-Version hatte ich zwei Tage zuvor von meine lieben Freundin Conni empfohlen bekommen, doch beim Überprüfen des Links stoße ich auf die (für mich) wirklich wunderbare Website →www.covermesongs.com, einem Musikmagazin, das sich quasi ausschließlich originellen Cover-Versionen widmet. Den Rest des Eintrages lesen »
Primus ist eine Band, die mich jedes Mal umbläst, wenn ich auf sie stoße und mit der ich mich viel zu wenig beschäftige. Zwar steht hier die eine oder andere CD von Primus im Regal, aber wirklich Ahnung von der Truppe um Sänger und Bassist Les Claypool habe ich nicht. Da passt es mir gut in den Kram, dass die Jungs derzeit, gegen die übliche eMail-Adresse für die Band-Mailingliste, eine aktuelle EP kostenlos zum Download anbieten. Roh und unproduzierter Kram, direkt aus dem Proberaum mit starkem King-Crimson-Appeal. Hier sollte jeder zugreifen, der auf die 1980er-Crimos steht.
Im Rahmen einer “Guitar Center Session” hat Peter Gabriel im Mai in Hollywood unter anderem seinen 1977er Klassiker “Here Comes The Flood” nur vom Klavier begleitet eingespielt. Die komplette Session wird ab dem 21. August auf Direct TV (einem US-amerikanischen Kabel-TV-Anbieter) zu sehen sein, das Video gibt es als Teaser für die Show schon jetzt:
Gegen das Eintragen in die Peter-Gabriel-Mailingliste auf → dieser Webseite erhält man den Song in dieser Version kostenlos als 192 kpbs-MP3-Download.
Danke an Conni für den Tipp, den ich sonst tatsächlich übersehen hätte.
Ich war nie der große Konsolen-Videospieler: Vielleicht war das die Gnade der späten Geburt oder die Fluch des leeren Geldbeutels aber ich habe tatsächlich nie eine Videospiel-Konsole besessen. Wenn ich mir nun diese originelle Fassung des Pink-Floyd-Klassikers “The Dark Side Of The Moon” für NES anhöre, dann weiß ich nicht, ob ich das bereuen soll oder nicht. Originell ist das 8-Bit-Gefiepse auf jeden Fall.
Für die Hartgesottenen gibt es den kostenlosen Download auf → MOON8
Schon seit einigen Wochen fiel mir bei Facebook immer wieder eine Anzeige auf (denn anders als andere habe ich prinzipiell erst einmal nichts gegen Anzeigen und lese sie zumindest einmal):
Porcupine Tree meets Pink Floyd?
That is what fans are saying about Paul Cusick’s début album Focal Point. Hear it now.
Aber irgendwie wollte ich damit erst einmal nichts Gutes verbinden. Ich hielt das beworbene Album für just another boring Prog-CD, das mit prominenten Namen potentielle Käufer anlocken wollte, kein ganz neuer Trick und gerade Porcupine Tree wird in den letzten Jahren so oft als Referenz genannt, dass man fast skeptisch sein muss. Dennoch lud ich das Album in einer schwachen Minute komplett (kostenlos) von der Website herunter, denn das kann man nämlich → hier (immerhin in 128 kbps-Qualität), um in aller Ruhe in das Album anhören zu können (Try before buy, sozusagen), um mich ihm irgendwann zu widmen oder zumindest um kurz mal reinzuhören. Aber das Zip-File blieb dann doch erst einmal ungeöffnet auf der Festplatte und war so halb vergessen. Es ist weiß Gott nichts mehr so Ungewöhnliches, dass ein Nachwuchs-Act sein Material kostenlos zur Verfügung stellt. Ich muss mir ja auch nicht alles anhören, oder?
Auf den Seiten des öffentlichen US-amerikanischen Radionetzwerks NPR gibt es immer etwas zu entdecken: Zahlreiche Konzerte, Albumpräsentationen, Besprechungen, Features und originelle Playlists zu besonderen Anlässen (Weihnachten, St. Patrick’s Day, Ostern usw.) sind in guter Qualität streambar, ein nicht unwesentlicher Teil des Materials ist auch als Podcast downloadbar: Anders als bei anderen Rundfunkanstalten aus anderen Ländern ist das Angebot von NPR nicht auf bestimmte Länder begrenzt, d.h. jeder kann die Podcasts herunterladen.
Der neueste Coup ist ein eineinhalbstündiger Mitschnitt eines Konzerts der US-amerikanischen Singer/Songwriterin Joanna Newsom, dieses Jahr aufgenommen in der Sixth and I Synagoge in Washington, D.C. Ihr neues 3fach-Album “Have one on me” hat bei Fans und Kritik für ziemlichen Wirbel gesorgt; bei diesem Mitschnitt kann man sich davon überzeugen, dass die Newsom auch live eine ungewöhnliche und unbedingt entdeckens- und hörenswerte Künstlerin ist.
Nächste Ausgabe von s| a| m #48
wird am 29. 09. 2011, von 21:00-23:00 Uhr
auf dem Stream des Senders Metal Refinement gesendet. Thema: t.b.a.
Paralleler Chat im IRC zur Sendung auf #progrock-dt und #metal-refinement