Posts Tagged “Progressive Rock”

Wer den düster-bedrohlichen Progressive Rock italienischer Horrorsoundtracks (à la Goblin), pulsierenden Zeuhl (à la Magma) und die hypnotische elektronische Musik aus Deutschland (à la Popol Vuh) mag, der sollte unbedingt in die Musik der US-amerikanischen Truppe Ga’an hineinhören, deren erstes Album man kostenlos beim Free Music Archive herunterladen kann.

Die aus Chicago stammende Band um Sängerin Lindsay Powell und Drummer/Komponist Seth Sher veröffentlichte ihr Debüt ursprünglich als Cassette (!), die digale Ausgabe des immerhin 40 Minuten langen Albums versahen sie freundlicherweise mit einer freien CC-Lizenz und gaben die Dateien zum kostenlosen Download frei.

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Kate Bush - 50 Words for SnowEigentlich befinde ich mich noch für einige Wochen in meinem nicht ganz freiwilligen Hiatus, da ich aber an den Besucherzahlen des Blogs sehe, dass sich viele Leser für das neue Album von Kate Bush interessieren, hier nur schnell der Hinweis, dass man ab sofort das komplette neue Album “50 Words for Snow”, das am Freitag dem 18.11. in D/A/CH erscheinen wird, auf den Seiten des US-Amerikanischen öffentlichen Radios NPR kostenlos anhören kann. Und ohne zu viel verraten zu wollen: Ich finde das Album wirklich hörenswert.

Hier geht es zum Artikel und den Streaming-Möglichkeiten bei NPR.org
http://www.npr.org/2011/11/13/142133269/first-listen-kate-bush-50-words-for-snow

Hier kann man das Album vorbestellen bei amazon.de || bei jpc.de

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Zuerst mit “Night of Hunters” das beste Tori-Amos-Album seit Jahren, dann die glorreiche Rückkehr der wundervollen Björk auf  “Biophilia”… und nun eine vielversprechende Single vom kommenden Kate-Bush-Album “50 Words for Snow”.

Die drei wichtigsten Frauen im Rock/Pop-Business sind wieder da und wollen es noch einmal richtig wissen.

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Eigentlich muss man die Musik von  Matt Stevens kaum noch vorstellen. Der Londoner Gitarrist hat sich einen guten Namen in der freien Musikszene und darüber hinaus gemacht. #musicmondaySo wurde sein Debütalbum “Ghost” unter anderem auf den Babyblauen Seiten besprochen (mit guten 10/15 Punkten). Trotzdem, es kann ja sein, dass man bisher noch nichts von ihm gehört hat, dann sollte man das allerdings schleunigst nachholen. Sein neues Album “Relic” ist wirklich eine sehr gute musikalische Reise durch den modernen Prog und Postrock geworden – kein schleimiger Retrokram, sondern pure Energie und Kreativität. Ein Ein-Mann-Orchester mit bemerkenswertem Talent.

“Relic” gibt es als Pay-what-you-want-Download (ohne Mindestpreis, also auch ggf. kostenlos) aus seiner bandcamp.com-Seite. Dort kann man auch die CD-Ausgabe des Albums bestellen.

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The New Generation of ProgIn wenigen Tagen startet die erste Ausgabe des Generation Prog-Festivals in Nürnberg. Ein interessantes Line-Up mit jungen, frischen Prog-Bands aus Deutschland, Skandinavien, Großbritannien und den Niederlanden werden nächstes Wochen eine neue Generation an Prog-Bands vorstellen.

Zum Festival wurde ein kostenloser Download Sampler (mit voller Unterstützung der Bands und Labels) veröffentlicht, der eine sehr gute Einführung in die meisten Festivalbands bietet, namentlich Haken, Relocator, Effloresce, Exivious, Theory of Elements, Andromeda und To-Mera (die eigentlich auf dem Festival spielen sollten, dann aber absagen mussten).

Der knapp 100 MB große Download wird im Rahmen der erfolgreichen Progstravaganza-Reihe des internationelen Prog-Portals prog-sphere.com vertrieben.
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Yes - Fly From Here CoverIn einigen Wochen erscheint das neue Yes-Album, das erste neue Studio-Album seit 10 Jahren (der langweiligen “Magnification”) und das erste Album in der Besetzung Chris Squite (b, voc), Steve Howe (gtr, voc), Alan White (dr), dem Rückkehrer Geoff Downes (keyb, war schon einmal 1980 bei der “Drama” an Board) und dem “Neuen”, Benoit David (lead vocals), einem ehemaligen Jon-Anderson-Impersonator (!) in einer kanadischen Yes-Cover-Band. Das Album wurde produziert (und zu weiten Teilen mitgeschrieben) von Star-Produzent (und Ex-Yes-Mitglied, auf der “Drama”) Trevor Horn. Die Fans versprechen sich von der Quasi-Reunion des Drama-Lineups viel (oder wenig, je nachdem, wie sie zu dem bisher einzigen Yes-Album ohne Jon Anderson stehen).
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kostenlosNachdem ich den letzten Monat quasi gar nicht in diesem Blog aktiv war – aus Urlaubsgründen – beginnt der Juni mit meiner neuen Rubrik mit empfehlenswerten kostenlosen Downloads (mit oder ohne CC-Lizenz), die im vergangenen Monat erschienen sind. Das Spektrum reicht diesen Monat von elektronischen Ambient-Klängen über experimentelle Musik, Progressive Rock bis hin zu coolem Indie-Rock. Alle sind auf jeden Fall mal ein Reinhören wert. Dafür gibt es wieder ein kleines 8-tracks-Mixtape zum Anklicken und Anhören. Mit einem Klick auf “Download” im Mixtape-Player kommt ihr übrigens (auch) auf die entsprechende Download-Seite.
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kostenlosMittlerweile komme ich mit dem Bloggen über empfehlenswerte kostenlose Downloads (mit oder ohne CC-Lizenz) an dieser und an anderer Stelle kaum noch nach. Darum gibt es ab heute monatlich eine unkommentierte Liste mit den interessantesten und besten Neuerscheinungen aus dem April, die man (derzeit) kostenlos beziehen kann. Wenn sie mit einer freien Lizenz ausgestattet sind, habe ich das extra vermerkt [= (CC)], ansonsten Einige habe ich hier vorgestellt, andere nicht. Alle sind auf jeden Fall mal ein Reinhören wert. Dafür gibt es ein kleines Mixtape dazu, damit man direkt einmal in die Musik reinschnupp – äh lauschen kann. Die Liste kann erweitert werden (s. Update-Datum), falls ich in den nächsten Wochen noch über interessante April-Veröffentlichungen stoße, das Mixtape bleibt aber davon unberührt.
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Caligula's Horse - Moments From Ephemeral CityUnd noch einmal Musik aus Australien. Nach dem A-Capella-Indie-Rock von Ben Mason gestern, möchte ich euch noch ein Progressive-Rock-Highlight aus der s|a|m-#40-Playlist ans Herz, bzw. an die Ohren legen.  Caligula’s Horse (typischer Prog-Bandname, wa?) sind Jim Grey (Lead Vocals) und Sam Vallen (Music & Production) und eigentlich in eigenen Bands (Quandary bzw. Arcane) gut beschäftigt. Eher zufällig fand man sich für das Projekt »Moments From Ephemeral City« zusammen, das Anfang April erschienen ist und das man derzeit auf ihrer bandcamp.com-Seite auf Pay-what-you-want-Basis (ohne Mindestbetrag,  also auch kostenlos) herunterladen kann.  Das Album lebt vor allem von der markanten und sehr ausdrucksstarken Stimme von Jim Grey und den mal ausdrucksstarken (Steve Howe lässt grüßen), mal progmetallisch riffigen Gitarrre, die Mastermind Sam Vallen dazu zaubert. Musikalisch ist das eigentlich relativ normaler Mainstream-Prog (no offense intended), durch die überdurchschnittlich gute Stimme Greys und durch das (wie ich finde) ungewöhnliche Artwork hebt sich das Album allerdings schon von der Masse ab.
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Honor Thy Drummer - coverAuch wenn es nicht immer meine Lieblingsmusik ist: Man kann die Wichtigkeit Progressive Metal für die gesamte wiedererstarkte Progressive-Rock-Szene der 1990er und 2000er gar nicht hoch genug einschätzen. Viele Musikfans, die sich heute dauerhaft mit Progressive Rock und all seinen Spielarten beschäftigen, haben ihren Weg in die Szene über den Progressive Metal und hier speziell über die US-amerikanischen Superstars Dream Theater gefunden. Ohne diese durchaus nicht unumstrittene Band wäre die Szene heute deutlich kleiner und deutlich älter. Gerade die jungen Prog-Hörer fanden über Dream Theater zu komplexeren Formen der (Rock-)musik. Ein gut gemachter Progressive-Metal-(und Verwandtes)-Sampler kann da schon ein lohnenswerter, hörenswerter Überblick über neue Talente und Tendenzen über die Szene sein.

Just am 1. Weihnachtstag erschien der kostenlose, 3 Discs umfassende Sampler »Honor Thy Drummer – A Tribute To Mike Portnoy« mit insgesamt 23 Titeln von 16 Acts in bestmöglicher MP3-Qualität (320 kbps). Wer auch nur ein bisschen etwas für aktuellen Progressive Rock übrig hat, der sollte hier unbedingt seine Nase reinstecken. Ich bin wirklich angenehm überrascht auf welch hohem Niveau hier von Amateuren musiziert wurde, ich habe schon deutlich schlechtere professionelle Tribute-CDs gehört.

Den Download gibt es mit allerlei Info-Material auf der Website → www.spaceprog.com

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