Der aufmerksame Zuhörer meiner Radioshow kennt ihren Namen, ihre Musik und hat mich schon über aktuelle Idee reden gehört: Die US-amerikanische Künstlerin Sarah Fimm hat das »Karma Phala Project« ins Leben gerufen. Zu diesem Zweck hat sie an ihre Fans weltweit kostenlos USB-Sticks versandt, mit Bildern, einem Video und viel Musik (insgesamt 31 Tracks, über 2 Stunden) aus ihren bisherigen Alben, ihrem 2011 erscheinenden Album »Near Infinite Possibility« und zahlreichen unveröffentlichten Tracks. Mit dem Project kommt der ausdrückliche Wunsch das Material an Freunde, Bekannte, Unbekannte, Blogleser
weiterzugeben, so dass möglichst viele, möglichst unterschiedliche Musikfans Sarahs Musik kennenlernen können. Selbstverständlich können und sollen auch diese dann das Material kopieren und weitergeben, so dass – nach dem Schneeballprinzip – möglichst viele ihren Klangkosmos kostenlos und unverbindlich kennenlernen können.
Aber was für eine Musik macht Sarah Fimm eigentlich?
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Ja, aber Hallo! Was ist denn hier los: Gleich sechs interessante Streamings, die heute in meine Mailbox geflattert sind. In Zeiten von schnellen Internetverbindungen und Flatrates gewinnt der Musikstream immer mehr an Bedeutung bei der Promotion neuer Musik und ist meiner Meinung nach ein probates Mittel gegen die illegale Verbreitung von Musik über dubiose Tauschbörsen. Warum illegal runterladen, wenn man die Sachen legal anhören kann?
Hier also fünf höchst unterschiedliche Tipps mit neuer Musik aus dem Sal’schen Musikinteressenkreis:
- Sarah McLachlan – Laws of Illusion → http://music.aol.com/new-releases-full-cds/#/1
Das neue Album von Sarah MacLachlan kann man sich gerade bei AOL Music komplett anhören. Schnell mal reinlauschen – die Alben hier werden regelmäßig ausgetauscht.
- Pain of Salvation - Road Salt One → http://music.aol.com/new-releases-full-cds/#/11
Ebenfalls bei AOL Music, ebenfalls zeitlich begrenzt: Das neue Album der schwedischen Progger hat teilweise exzellente Kritiken bekommen. Hier kann man nachhören, ob das gerechtfertigt ist oder nur das übliche Fanboy-Gesabbel.
- Steve Hackett – Out of the Tunnel’s Mouth → http://music.aol.com/new-releases-full-cds/#/12
Der ehemalige Genesis-Gitarrist mit einen sehr proggigen Album. Ebenfalls auf AOL Music und zeitlich begrenzt.
- Tori Amos – Live in Concert at Bonnaroo 2010 → http://n.pr/bv0nAJ
Tori live ist immer ein Erlebnis. Brandaktueller Mitschnitt vom diesjährigen Bonnaroo-Festival.
- Regina Spektor – Live in Concert at Bonnaroo → http://n.pr/bdZBRM
Und die vielleicht legetime Tori-Nachfolgerin des 21. Jahrhunderts, Regina Spektor vom selben Festival.
- Herbie Hancock – The Imagine Project → http://n.pr/dgbCTB
Der Grenzgänger zwischen Pop und Jazz mal wieder mit einem Crossover-Projekt und zahlreichen namenhaften Gästen. Das neue Album vorab komplett anhören! Featuring Jeff Beck, Pink, Seal, Juanes, Dave Matthews, Chaka Khan usw.
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Schon lange habe ich mich nicht mehr so sehr auf ein Album gefreut, wie auf “Scratch My Back” von Peter Gabriel. Warum? Nun, St. Peter ist einer jener Künstler, die mich mein ganzes Leben begleitet haben (seit seinen späten Jahren bei Genesis, als ich noch ein kleiner … äh junger Pimpf war) und dessen Alben mich nie enttäuscht haben. Obwohl ich die eine oder andere Cover-Version von Peter Gabriel bereits kannte, überraschte mich die Nachricht von einem ganzen Cover-Album dann doch. Wer hätte das gedacht, dass ein so arrivierter Songschreiber andererleuts Zeugs singen will? Ein Blick auf die Tracklist des Albums offenbart dann aber auch: Guter Geschmack, einige Überraschungen und einige Fragezeichen. Wie werden die Songs klingen, die ich kenne? Wie sind die Songs, die ich nicht kenne?
Es folgt eine Live-Review. Ich habe – bis auf eine Ausnahme – vor der offiziellen VÖ. keinen einzigen Song des Albums gehört und habe der Versuchung widerstanden, das Album im Digital-Promopool bei EMI oder bei halbseidenen Quellen vorab anzuhören. Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich für ein Album extra am Erscheinungstag in den Saturn gepligert bin, nur um es zu kaufen (nicht einmal bei amazon.de wollte ich dieses Mal bestellen). Hier also meine ersten Eindrücke vom Album, ungefiltert, so wie ich sie in Realtime gleich raustwittern werde und am Ende hier gebündelt zusammenfassen möchte. Hau in die Tasten, Peter…
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