Posts Tagged “Oper”

Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zur Oper: Ich habe sie lange Zeit komplett ignoriert und konnte mit Opern so gut wie gar nichts anfangen,bis ich anfing die eine oder andere Oper der Komponisten wegen (»Das ist von Beethoven, kann nicht so schlecht sein«) für mich zu entdecken. Und so wuchs der “Katalog” der “Opern, die ich trotzdem mag” ständig. Heute kann ich, wenn ich ehrlich bin, nicht mehr behaupten, Opern nicht zu mögen, allerdings habe ich mit vielen, auch durchaus populären Opern meine Probleme. Andererseits habe ich ein ausgesprochenes Faible für Mozart-Opern und hier besonders den “Don Giovanni” und “Die Zauberflöte”, höre wider besseren Wissens Beethovens “Fidelio” gerne (gewiss nicht sein bestes Werk oder die beste Oper aller Zeiten), mag Wagners “Das Rheingold” und “Der fliegende Holländer”, finde Dvořáks “Rusalka”wundervoll, entdecke nach und nach die ganz erstaunlichen Opern von Leoš Janáček (v.a. “Aus dem Totenhaus” und “Das schlaue Füchslein”), lausche Ravels wunderbarer Zauberwelt in “L’Enfant et les Sortilèges” usw. usf.
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Meine Rezensionen in der Ausgabe #629 des eZines Der Schallplattenmann sagt…

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Kate Royal - Midsummer NightIch habe in letzter Zeit nicht viel Glück mit Recitals und Solo-Alben von (klassischen) Sängern und Sängerinnen gehabt. Die meisten Sänger der jungen Generation erscheinen mir allesamt technisch perfekt, aber ihre Stimmen sind mir zu austauschbar, wirken auf mich seelenlos oder zumindest ausdrucksarm. Ausnahmen wie Christine Schäfer und Carolyn Sampson bestätigen die Regel. Heute bin ich über das EPK (Electronic Press Kit) des neuen Albums der Sopranistin Kate Royal “Midsummer Night” (Veröffentlichungstermin: 15. Mai 2009) gestolpert und bin zum ersten Mal seit langer Zeit von einer mit bis dato nicht bewusst bekannten Sängerin fasziniert. Ihre Stimme und ihr Ausdruck, gerade bei den von mir so geschätzten Britten-Arien, die im Film angespielt werden, hören sich wirklich vielversprechend an.

Ich denke, ich werde mal meine Fühler danach ausstrecken, zumal ich das Thema “Oper des 20. Jahrhunderts” alles andere als langweilig finde…

Überhaupt finde ich es schade, dass die Recitals und die thematisch gebundenen Solo-Alben (nicht nur bei Sängern) in den letzten Jahren so eindeutig an Qualität eingebüßt haben. Viele dieser Alben sind offensichtlich für Hörer bestimmt, die normalerweise keine Klassik hören. In diesem Fall jedoch könnte es genau umgekehrt sein…

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Maurice Ravel, 1912

Maurice Ravel, 1912

Maurice Ravel (1875-1937) ist nicht gerade für seine Opern bekannt, Kunststück: Seine beiden Vokalwerke für die Bühne L’Heure espagnole (“Die spanische Stunde”, Uraufführung 1911) und L’Enfant et les Sortilèges (“Das Kind und der Zauberspuk”, Uraufführung 1925) sind zwei sehr gelungene, aber ungewöhnliche Umsetzungen für die Oper.
In den letzten Wochen sind gleich zwei Neuaufnahmen von “L’Enfant et les Sortilèges” erschienen, eine mit echter Starbesetzung (Simon Rattle, Berliner Philharmoniker, Magdalena Kožená), die andere bloß mit nordamerikanischen Nachwuchssängern. Da sollte doch die Wahl leicht fallen, oder?

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Meine Rezensionen in der Ausgabe #623 des eZines “Der Schallplattenmann sagt…”

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Meine Rezensionen in der Ausgabe #622 des eZines “Der Schallplattenmann sagt…”

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Meine Rezensionen in der Ausgabe #621 des eZines “Der Schallplattenmann sagt…”

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