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Videotipp: Fabrizio Paterlini – Now (Live aus dem Digitube Studio)

Vor einigen Wochen habe ich bereits an dieser Stelle auf das neue Album des italienischen Pianisten und Komponisten Fabrizio Paterlini „Now“ hingewiesen. Paterlini gehört zu den ganz wenigen Pianisten des berühmt-berüchtigten „Neo-Classical“-Segments, die ich mir länger als ein paar Sekunden anhören kann, denn alles, was dieses Genre in Verruf gebracht hat – aufdringliche Melodieseligkeit, aufgesetzte Emotionalität, Austauschbarkeit und Charakterlosigkeit – trifft auf ihn ganz und gar nicht zu. Paterlini belegt ein ums andere Mal, dass man heute noch melancholische Klaviermusik komponieren kann, die nicht ins Sentimentale abrutscht.

Quasi als Release-Konzert hat er im Digitube Studio in Mantova einige Sektionen seiner neuen CD live eingespielt. Das Konzert war als Livestream im Web zu sehen und kann nun auch bei Youtube angeschaut werden.

Wem gefällt, was man hier zu hören bekommt, dem empfehle ich meine anderen Artikel zu Fabrizio Paterlini in diesem Blog zu durchforsten. Das eine oder andere von ihm gibt es kostenlos; seine Alben sind für wenig Geld als Downloads oder als Limited-Edition-CDs erhältlich.

Jetzt vorbestellen: Fabrizio Paterlini – Now — #musicmonday Vol. 32

Tröstende Schönheit, besänftigende Musik. Melancholie ohne Kitsch. Ausnahmsweise mal nichts kostenloses im Blog: Das neue Album des italienischen Pianisten und Komponisten Fabrizio Paterlini „Now“ wird am Ende des Monats als CD (+ Download, 10 €) und Download (6 €) erscheinen.  Wer jetzt bestellt, erhält am 22. April einen Download-Code für das neue, bisher ambitionierteste Album Paterlinis und via Post die wieder einmal wunderschön gestaltete CD.

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Wer zunächst Kostenloses von Paterlini sucht, um ihn „kennenzulernen“ der findet unten im Blog (s. „Similar Posts“ ↓) einige Vorschläge zum Download und/oder Streaming. Ich halte Paterlini für einen der talentiersten Komponisten der „freien Musikszene“ – und ehrlich gesagt: Wenn ich eine Plattenfirma hätte, würde ich ihn sofort unter Vertrag nehmen.

Wer die Musik von Claude Debussy, Eric Satie, Yann Tiersen (“Die fabelhafte Welt der Amélie”-Soundtrack) oder Ludovico Einaudi mag, der wird Paterlini lieben.

Hier das offizielle Promo-Video zum Opener „After the rain there will always be the sun“

 

Kostenlos und sehr gut: Ólafur Arnalds – Found Songs

Ólafur Arnalds - Found SongsFür die meisten ambitionierten Musikfreunde dürfte der Name Ólafur Arnalds keine Unbekannte mehr sein: Der isländische Multi-Instrumentalist und Produzent hat sich in den letzten Jahren einen Namen mit äußerst geschmackvoller elektro-akustischer Musik gemacht, die sich nicht leicht in Genre-Schubladen zwängen lässt: „Neo-Classical“ passt am ehesten, aber man denke hierbei bitte nicht an irgendwelche Easy-Listening Light Classics, sondern eher an ruhige soundtrackhafte Musik.

Im April 2009 startete er ein Projekt, bei dem er in sieben Tagen täglich einen Song aufnahm und diesen sofort über Social Media verbreitete. Die Ergebnisse dieser Idee wurden auf der EP „Found Songs“ zusammengefasst, die man als LowFi-MP3 (128 kbps) kostenlos unter foundsongs.erasedtapes.com herunterladen kann.
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Kostenlos und sehr sehr gut: Fragments Found von Fabrizio Paterlini

Fabrizio Paterlini aus Mantova ist einer der talentiertesten Pianisten (und Komponisten) die ich kenne. Seine Musik habe ich an dieser Stelle bereits sehr gerne vorgestellt. Ich hätte niemals gedacht, dass mich simple Klaviermusik so faszinieren kann, denn normalerweise kann ich mit dem, was man unter dem Etikett „Neo-Classical“ oder „zeitgenössische Klaviermusik“ an den Mann gebracht wird, nichts anfangen. Da bevorzuge ich eindeutig ‚die Originale‘, sprich die Werke für Klavier von Bach bis Bartók.

Paterlini ist anders, originell, er hat einen eigenen Stil und seine Musik entspringt einer bemerkenswerten Musikalität. Bei aller Melancholie, die Paterlini mit den meisten Kompositionen transportiert, bleibt seine Musik bemerkenswert unkitischig.

Seine Facebook-Fanseite hat kürzlich die 3000er-Marke übersprungen. Um dies mit seinen Fans gebührend zu feiern, stellt er noch bis zum Ende des Monats sein drittes Album Fragments Found kostenlos zum Download auf seiner Bandcamp-Seite bereit.

Kostenlos und sehr sehr gut: Autumn Stories von Fabrizio Paterlini – #musicmondayonafriday

#musicmondayonafridayFabrizio Paterlini aus Mantova ist einer der talentiertsten Pianisten (und Komponisten) Italiens die ich kenne. Seine bezaubernden, bemerkenswert unkitischigen Klavierminiaturen kann man irgendwo zwischen Claude Debussy, Yann Tiersen (der Komponist der Filmmusik zu “Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain”), Ludovico Einaudi und dem improvisierenden Keith Jarrett der 1970er einordnen.

Letztes Jahr startete er im Herbst ein bemerkenswertes Projekt: Jede Woche erschien auf seiner Soundcloud-Seite ein neu komponiertes Stück seiner „Autumn Stories“-Sammlung, 14 Wochen lang, den ganzen Herbst von September bis Dezember. Die Stücke wurden später gemastert und sogar auf CD gepresst.

Um den heutigen Herbstanfang zu ‚feiern‘, kann man die letztes Jahr entstandenen und dieses Jahr in endgültiger Fassung erschienenen Autumn Stories kostenlos auf seiner Bandcamp-Seite herunterladen. Aber man muss sich beeilen: Das Angebot gilt nur noch bis zum 26.09.

Kostenlos und sehr gut: Klaviermusik von Fabrizio Paterlini – #musicmonday No. 8

#musicmondayWer Klaviermusik mag, die irgendwo zwischen der Post-Minimal Music des französischen Komponisten Yann Tiersen (bekannt für seinen Soundtrack zum Film „Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain“), der Neo-Romantik des italienischen Komponisten und Pianisten Ludovico Einaudi und den Klavier-Improvisationen von Keith Jarrett aus den 1970ern liegen, der wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch an der Musik des italienichen Komponisten und Pianisten Fabrizio Paterlini erfreuen: Traumgleiche, melancholisch eingefärbte Klavier-Miniaturen, geschickt komponiert, gut aufgenommen und talentiert eingespielt. Seine letzte Veröffentlichung Sal hört gerade „Morning Sketches“ gibt es quasi kostenlos als pay-what-you-want-Download.

Kostenlos und sehr gut: Bemerkenswerte Neuerscheinungen im Juni 2011 mit freier Musik

kostenlosHuch, die erste Hälfte von 2011 ist schon vergangen und musikalisch ist kein Abebben der interessanten Neuerscheinungen aus dem Bereich „freie Musik“ (soll heißen: kostenlosen Downloads mit oder ohne CC-Lizenz) absehbar. Im Juni erschienen mehrere hoch interessante Ambient-Alben: Alle der hier gelisteten Ambient-Alben haben einen ziemlich eigenen Charakter und sind nicht mit den anderen vergleichbar. Speziell bei den Ambient-Sachen sollte dieses Mal wirklich für jeden etwas dabei sein, vielleicht hilft das 8-tracks-Mixtape dabei (dieses Mal mit 11 Stücken, huch!). Mit einem Klick auf “Buy” im Mixtape-Player kommt ihr übrigens (auch) auf die entsprechende Download-Seite, zu buyen gibt es da nichts, die Downloads sind alle kostenlos. Außer Ambient gibt es einigen sommertauglichen Indie-Pop/Rock und ein hochinteressantes Drum’n’Bass-Triphop-Ethno-Album aus Russland. Viel Spaß beim Anhören, Entdecken und Downloaden.
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Kostenlos und sehr gut: Bemerkenswerte Neuerscheinungen – Mai 2011

kostenlosNachdem ich den letzten Monat quasi gar nicht in diesem Blog aktiv war – aus Urlaubsgründen – beginnt der Juni mit meiner neuen Rubrik mit empfehlenswerten kostenlosen Downloads (mit oder ohne CC-Lizenz), die im vergangenen Monat erschienen sind. Das Spektrum reicht diesen Monat von elektronischen Ambient-Klängen über experimentelle Musik, Progressive Rock bis hin zu coolem Indie-Rock. Alle sind auf jeden Fall mal ein Reinhören wert. Dafür gibt es wieder ein kleines 8-tracks-Mixtape zum Anklicken und Anhören. Mit einem Klick auf „Download“ im Mixtape-Player kommt ihr übrigens (auch) auf die entsprechende Download-Seite.
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Kostenlos und sehr gut: Bemerkenswerte Neuerscheinungen – Januar bis März 2011

kostenlosGestern habe ich über die interessantesten und besten kostenlosen Neuerscheinungen aus dem April gebloggt, heute schiebe ich, der Vollständigkeit halber, noch eine Liste mit den besten Veröffentlichungen der Monate Januar bis März des laufenden Jahres nach. Auf ein Mixtape müsst aber allerdings dieses Mal verzichten, dennoch: Klicken, Reinhören und Entdecken lohnt sich.
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