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Kostenlos und sehr gut: Chopins „Préludes“ op. 28 von Cecile Licad (Bon anniversaire, Frédéric)

Heute vor 215 Jahren erblickte Frédéric François Chopin in Żelazowa Wola im Herzogtum Warschau das Licht der Welt. Oder vielleicht war es auch erst am 1. März (so zumindest Chopins eigene spätere Angaben, im Widerspruch zu seiner Geburtsurkunde). So oder so hat uns der große Romantiker einige der populärsten Werke der Klavierliteratur hinterlassen. Mein persönliches Highlight aus seinem Œuvre sind die 24 Préludes op. 28, die er während seiner Zeit auf Mallorca schrieb.

Diese gelungene Aufnahme der philippinischen Pianistin Cecil Licada pianist’s pianist«, The New Yorker) gibt es glücklicherweise nicht nur bei Youtube, sondern auch als kostenlosen und legalen MP3-Download (128 kbps) vom Isabella Stewart Gardner Museum, wo man übrigens unglaublich viele exzellente Klassik-Aufnahmen kostenlos und legal zum Download findet.

Cecile Licad – Frédéric Chopin: 24 Préludes, op. 28 (rechtsklicken und „Speichern unter…“ auswählen um direkten Download von der Seite des Gardner zu starten)

Videotipp: Fabrizio Paterlini – Now (Live aus dem Digitube Studio)

Vor einigen Wochen habe ich bereits an dieser Stelle auf das neue Album des italienischen Pianisten und Komponisten Fabrizio Paterlini „Now“ hingewiesen. Paterlini gehört zu den ganz wenigen Pianisten des berühmt-berüchtigten „Neo-Classical“-Segments, die ich mir länger als ein paar Sekunden anhören kann, denn alles, was dieses Genre in Verruf gebracht hat – aufdringliche Melodieseligkeit, aufgesetzte Emotionalität, Austauschbarkeit und Charakterlosigkeit – trifft auf ihn ganz und gar nicht zu. Paterlini belegt ein ums andere Mal, dass man heute noch melancholische Klaviermusik komponieren kann, die nicht ins Sentimentale abrutscht.

Quasi als Release-Konzert hat er im Digitube Studio in Mantova einige Sektionen seiner neuen CD live eingespielt. Das Konzert war als Livestream im Web zu sehen und kann nun auch bei Youtube angeschaut werden.

Wem gefällt, was man hier zu hören bekommt, dem empfehle ich meine anderen Artikel zu Fabrizio Paterlini in diesem Blog zu durchforsten. Das eine oder andere von ihm gibt es kostenlos; seine Alben sind für wenig Geld als Downloads oder als Limited-Edition-CDs erhältlich.

Jetzt vorbestellen: Fabrizio Paterlini – Now — #musicmonday Vol. 32

Tröstende Schönheit, besänftigende Musik. Melancholie ohne Kitsch. Ausnahmsweise mal nichts kostenloses im Blog: Das neue Album des italienischen Pianisten und Komponisten Fabrizio Paterlini „Now“ wird am Ende des Monats als CD (+ Download, 10 €) und Download (6 €) erscheinen.  Wer jetzt bestellt, erhält am 22. April einen Download-Code für das neue, bisher ambitionierteste Album Paterlinis und via Post die wieder einmal wunderschön gestaltete CD.

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Wer zunächst Kostenloses von Paterlini sucht, um ihn „kennenzulernen“ der findet unten im Blog (s. „Similar Posts“ ↓) einige Vorschläge zum Download und/oder Streaming. Ich halte Paterlini für einen der talentiersten Komponisten der „freien Musikszene“ – und ehrlich gesagt: Wenn ich eine Plattenfirma hätte, würde ich ihn sofort unter Vertrag nehmen.

Wer die Musik von Claude Debussy, Eric Satie, Yann Tiersen (“Die fabelhafte Welt der Amélie”-Soundtrack) oder Ludovico Einaudi mag, der wird Paterlini lieben.

Hier das offizielle Promo-Video zum Opener „After the rain there will always be the sun“

 

Kostenlos und sehr sehr gut: Fragments Found von Fabrizio Paterlini

Fabrizio Paterlini aus Mantova ist einer der talentiertesten Pianisten (und Komponisten) die ich kenne. Seine Musik habe ich an dieser Stelle bereits sehr gerne vorgestellt. Ich hätte niemals gedacht, dass mich simple Klaviermusik so faszinieren kann, denn normalerweise kann ich mit dem, was man unter dem Etikett „Neo-Classical“ oder „zeitgenössische Klaviermusik“ an den Mann gebracht wird, nichts anfangen. Da bevorzuge ich eindeutig ‚die Originale‘, sprich die Werke für Klavier von Bach bis Bartók.

Paterlini ist anders, originell, er hat einen eigenen Stil und seine Musik entspringt einer bemerkenswerten Musikalität. Bei aller Melancholie, die Paterlini mit den meisten Kompositionen transportiert, bleibt seine Musik bemerkenswert unkitischig.

Seine Facebook-Fanseite hat kürzlich die 3000er-Marke übersprungen. Um dies mit seinen Fans gebührend zu feiern, stellt er noch bis zum Ende des Monats sein drittes Album Fragments Found kostenlos zum Download auf seiner Bandcamp-Seite bereit.

Kostenlos und sehr sehr gut: Autumn Stories von Fabrizio Paterlini – #musicmondayonafriday

#musicmondayonafridayFabrizio Paterlini aus Mantova ist einer der talentiertsten Pianisten (und Komponisten) Italiens die ich kenne. Seine bezaubernden, bemerkenswert unkitischigen Klavierminiaturen kann man irgendwo zwischen Claude Debussy, Yann Tiersen (der Komponist der Filmmusik zu “Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain”), Ludovico Einaudi und dem improvisierenden Keith Jarrett der 1970er einordnen.

Letztes Jahr startete er im Herbst ein bemerkenswertes Projekt: Jede Woche erschien auf seiner Soundcloud-Seite ein neu komponiertes Stück seiner „Autumn Stories“-Sammlung, 14 Wochen lang, den ganzen Herbst von September bis Dezember. Die Stücke wurden später gemastert und sogar auf CD gepresst.

Um den heutigen Herbstanfang zu ‚feiern‘, kann man die letztes Jahr entstandenen und dieses Jahr in endgültiger Fassung erschienenen Autumn Stories kostenlos auf seiner Bandcamp-Seite herunterladen. Aber man muss sich beeilen: Das Angebot gilt nur noch bis zum 26.09.

Kostenlos und sehr sehr gut: Essentielle Klassik mit Bachs Goldberg-Variationen von Kimiko Ishizaka – #musicmonday No. 24

#musicmondayMusik findet im 21. Jahrhundert neue Vertriebswege und hat, neben zahlreichen unbestrittenen Risiken, auch neue Chancen, wenn man sie denn nutzen weiß und sein Publikum findet. In meiner „Kostenlos und sehr gut„-Artikelreihe habe ich bereits verschiedene alternative Vertriebskonzepte hingewiesen, denen allen gemein ist, dass die Musik in Form eines Downloads kostenlos (oder zumindest ohne verpflichtende Kosten) ihren Weg zum Hörer findet. Sie eignen sich also nur im begrenzten Maße als Ersatz für den kommerziellen Vertrieb von Musik. Das schränkt ihre Möglichkeiten ein, bedeutet aber nicht immer einen signifikanten Qualitätsverlust.
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Kostenlos und sehr gut: Klaviermusik von Fabrizio Paterlini – #musicmonday No. 8

#musicmondayWer Klaviermusik mag, die irgendwo zwischen der Post-Minimal Music des französischen Komponisten Yann Tiersen (bekannt für seinen Soundtrack zum Film „Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain“), der Neo-Romantik des italienischen Komponisten und Pianisten Ludovico Einaudi und den Klavier-Improvisationen von Keith Jarrett aus den 1970ern liegen, der wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch an der Musik des italienichen Komponisten und Pianisten Fabrizio Paterlini erfreuen: Traumgleiche, melancholisch eingefärbte Klavier-Miniaturen, geschickt komponiert, gut aufgenommen und talentiert eingespielt. Seine letzte Veröffentlichung Sal hört gerade „Morning Sketches“ gibt es quasi kostenlos als pay-what-you-want-Download.

Kostenlos und sehr gut: Atonale Musik von Thomas Bjørnseth – #musicmonday No. 1

#musicmonday#musicmonday? Was ist denn das nun schon wieder? Im Twitter-Universum wird die Hashtag #musicmonday üblicherweise dafür benutzt, auf ein bestimmtes Musikvideo, ein bestimmtes Musikstück oder auf einen bestimmten Musik-Download (gerne auch kostenlos) bei seinen Twitter-Followern hinzuweisen. Ziel ist es, mit seinen Buddies über Musik zu twittern, Neues zu entdecken, alte Vorurteile zu bestätigen oder zu widerlegen, kurzum: Es geht um Musik am Montag. Ich habe die Idee aufgegriffen und möchte in Zukunft montags, möglichst jeden Montag, einen kleinen Artikel meiner berühmt-berüchtigten „Kostenlos und sehr gut“-Reihe veröffentlichen. Inhalt ist dann, wie immer, kostenlose und empfehlenswerte Musik, über die ich im Internet gestolpert bin. Damit das klar ist: „Kostenlos und sehr gut“-Artikel sollen und werden nicht nur am Montag erscheinen, sondern auch ’nach Bedarf‘, aber wenn es sich einrichten lässt, dann eben (auch) am Montag. Warum? Ich möchte mit meinen #musicmonday-Blogbeiträgen euren Wochenstart mit neuer, ungewöhnlicher Musik etwas versüßen. Nett von mir, huh?

Mögt ihr zeitgenössische, atonale Musik? Wenn nicht, dann braucht ihr diesen Artikel gar nicht weiter zu lesen. Wer sich absolut sicher ist, dass er/sie damit nie etwas anfangen können wird oder anfangen möchte, der geht heute leider leer aus. Wer Schönberg und seine Adepten nicht mag, wer Musik nur „schön“ findet, wenn sie „schön klingt“, der braucht sich wirklich nicht die Mühe zu machen. Neugierigen Musikfreunden empfehle ich aber dennoch einfach mal weiterzulesen. Könnte vielleicht doch etwas für euch sein. So. … Ich warte auf euch. … Seid ihr noch da? Na also, gut so.
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Kostenlos und sehr gut: Jeremy Denk spielt die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach

J. S. Bach: Goldberg-Variationen - TitelseiteNoch mehr Empfehlenswertes (nach den Orgelwerken vorgestern) von Johann Sebastian Bach (1685-1750), speziell für jene, die nach einer guten, kostenlosen Aufnahme der wunderbaren Goldberg-Variationen suchen, die auf einem (modernen) Klavier gespielt wurden (und nicht auf einem Cembalo). (Und ja, jeder braucht mindestens EINE Aufnahme der Goldberg-Variationen im Haus).

Wer also eine solche Aufnahme gebrauchen kann, der sollte sich flugs zur Website des Isabella Stewart Gardner Museum klicken und ihren letzten Podcast (#119) downloaden in dem eine vollständige Aufnahme der Variationen zu hören (und als 128-kbps-MP3 zu downloaden) ist, eingespielt vom US-amerikanischen Pianisten Jeremy Denk.

Hier geht’s zu den Goldberg-Variationen (Podcast No. 119).

Kostenlos und sehr gut: Bemerkenswerte Neuerscheinungen – Januar bis März 2011

kostenlosGestern habe ich über die interessantesten und besten kostenlosen Neuerscheinungen aus dem April gebloggt, heute schiebe ich, der Vollständigkeit halber, noch eine Liste mit den besten Veröffentlichungen der Monate Januar bis März des laufenden Jahres nach. Auf ein Mixtape müsst aber allerdings dieses Mal verzichten, dennoch: Klicken, Reinhören und Entdecken lohnt sich.
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