Habe ich gestern wirklich geschrieben, ich würde meinen letzten Weihnachtsmusik-Tipp posten? Ach, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.
Es gibt sie noch, die Mixtapes. die mit Liebe zusammengestellten MCs (wenn auch nur im übertragenen Sinne): Eine Stunde Spielzeit, dieses Mal nicht zusammengestellt, um das Herz der Liebsten zu gewinnen, sondern um eine Stunde gute, ungewöhnliche, manchmal seltsame, manchmal befremdliche Weihnachtsmusik zu hören. Nicht von mir, sondern von Cover Me, der besten Site für Cover-Versionen im Web. Den Rest des Eintrages lesen »
Das Musikportal »Free Music Archive« habe ich an dieser Stelle schon des öfteren im Zusammenhang mit interessanten, qualitativ hochwertigen kostenlosen Downloads aus der Rock/Pop-Musik und aus der Klassik erwähnt. Nun bin ich über eine interessante Zusammenstellung aus dem Jazz gestoßen, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um einen Sampler aus dem Jazzclub Club Foot (cooler Name) in San Francisco. Das Album erschien ursprünglich 1981 als limitierte LP (auf rotem Vinyl, yeah) und stellte einige der interessantesten Acts (v.a. Naked City feat. John Zorn, s. unten) der damaligen Szene vor. Der Club Foot war damals eine der wichtigsten Adresse in Sachen Avant-Jazz der Stadt. Den Rest des Eintrages lesen »
Der Zufall meint es gut mit mir: Da bekomme ich via eMail einen Tipp zu dieser interessanten Cover-Version von Peter Gabriels “Mercy Street” von Fever Ray (einer meiner liebsten Neuentdeckungen der letzten Monate – ihr müsst euch unbedingt die Videos angucken!) Mercy Street von Fever Ray auf soundcloud.com
- und ausgerechnet dieseCover-Version hatte ich zwei Tage zuvor von meine lieben Freundin Conni empfohlen bekommen, doch beim Überprüfen des Links stoße ich auf die (für mich) wirklich wunderbare Website →www.covermesongs.com, einem Musikmagazin, das sich quasi ausschließlich originellen Cover-Versionen widmet. Den Rest des Eintrages lesen »
Ja, aber Hallo! Was ist denn hier los: Gleich sechs interessante Streamings, die heute in meine Mailbox geflattert sind. In Zeiten von schnellen Internetverbindungen und Flatrates gewinnt der Musikstream immer mehr an Bedeutung bei der Promotion neuer Musik und ist meiner Meinung nach ein probates Mittel gegen die illegale Verbreitung von Musik über dubiose Tauschbörsen. Warum illegal runterladen, wenn man die Sachen legal anhören kann?
Hier also fünf höchst unterschiedliche Tipps mit neuer Musik aus dem Sal’schen Musikinteressenkreis:
Sarah McLachlan – Laws of Illusion → http://music.aol.com/new-releases-full-cds/#/1
Das neue Album von Sarah MacLachlan kann man sich gerade bei AOL Music komplett anhören. Schnell mal reinlauschen – die Alben hier werden regelmäßig ausgetauscht.
Pain of Salvation - Road Salt One → http://music.aol.com/new-releases-full-cds/#/11
Ebenfalls bei AOL Music, ebenfalls zeitlich begrenzt: Das neue Album der schwedischen Progger hat teilweise exzellente Kritiken bekommen. Hier kann man nachhören, ob das gerechtfertigt ist oder nur das übliche Fanboy-Gesabbel.
Steve Hackett – Out of the Tunnel’s Mouth → http://music.aol.com/new-releases-full-cds/#/12
Der ehemalige Genesis-Gitarrist mit einen sehr proggigen Album. Ebenfalls auf AOL Music und zeitlich begrenzt.
Tori Amos – Live in Concert at Bonnaroo 2010 →http://n.pr/bv0nAJ
Tori live ist immer ein Erlebnis. Brandaktueller Mitschnitt vom diesjährigen Bonnaroo-Festival.
Regina Spektor – Live in Concert at Bonnaroo → http://n.pr/bdZBRM
Und die vielleicht legetime Tori-Nachfolgerin des 21. Jahrhunderts, Regina Spektor vom selben Festival.
Herbie Hancock – The Imagine Project → http://n.pr/dgbCTB
Der Grenzgänger zwischen Pop und Jazz mal wieder mit einem Crossover-Projekt und zahlreichen namenhaften Gästen. Das neue Album vorab komplett anhören! Featuring Jeff Beck, Pink, Seal, Juanes, Dave Matthews, Chaka Khan usw.
Die dritte und letzte Weihnachts-CD eines Pop-Stars, die ich dieses Jahr vorstellen möchte ist eigentlich kein reines Weihnachtsalbum, sondern auch ein Weihnachtsalbum. Sting hat auf “If On A Winter’s Night” den Begriff etwas weiter gefasst, als die üblichen Weihnachtsplatten. Es geht nicht nur um das Weihnachtsfest (das aber dennoch zentral ist), sondern generell um den Winter und besinnliche Songs rund ums Thema. Dabei spannt Sting den Bogen von traditionellen englischen Weihnachtsliedern des Mittelalters, über Eigenkompositionen bis hin zu einer sehr gelungenen Fassung des “Leiermann” aus “Der Winterreise” von Franz Schubert. In Stings eigener Übersetzung und Adaption wird daraus der “Hurdy Gurdy Man”.
(…) Als Jethro Tull am 9.10.1978 im New Yorker Madison Square Garden aufspielten, war die Band auf dem Zenit ihres künstlerischen Schaffens und ihrer Popularität. Vor 20.000 Zuschauern absolvierten sie ein furioses Live-Konzert (…)
Gösta Berlings Saga – Detta Har Hänt
Düsterer Retroprog für Fans von King Crimson, Van Der Graaf Generator und Co.
(2009, CD; Transubstans) ★★★★★
(…) Schon das Debüt der Schweden von Gösta Berlings Saga “Tid Är Ljud” (2007) war bei mir eingeschlagen wie eine Bombe, nun packen die vier Stockholmer auf “Detta Har Hänt” noch ein gutes Stück Aggressivität, Dissonanz und Finsternis dazu. Das Album ist (endlich einmal) kein glatt gebügeltes Retroprog-Album von der Stange, sondern kantig und in jeder Sekunde der guten 50 Minuten Laufzeit authentisch.(…)
801 – Live (Collector’s Edition)
Das Kult-Livealbum, remastert und erweitert
(1976, erweitert und wiederveröffentlicht 2009, 2CD; Expression) ★★★★★
(…) Das damals mitgeschnittene, schlicht “Live” betitelte Album wurde schnell zu einer Kultscheibe der 1970er, zu einem der wenigen Livealben, dem man echten musikalischen Wert zusprach. Dazu trug sicherlich bei, dass “Live” mit der damals neuen und aufwändigen ‘Direct Injection’-Technik aufgenommen wurde. Der überragende Klang und die frischen und furiosen Improvisationen machten aus dem Album ein zeitloses Dokument der kunstvollen Artrock-Szene im Dunstkreis des ‘Enfant Terrible’ Brian Eno. (…)
(…) Diese Aufnahme zeigt auf faszinierende Weise, dass Buckleys spätere Wendungen (vom Folk zum Rock zur Avantgarde zum Jazz zum Country) alle schon von Anfang an in ihm steckten. Er deutet es beim hier vorgestellten Material live und ungeglättet viel deutlicher an, als er es jemals in seinen ersten zwei, drei Studioalben hätte tun dürfen. (…)
Paul Motian – Bill Evans
Hommage an Bill Evans mit Bill Frisell, Joe Lovano, Marc Johnson und Paul Motion
(1990, wiederveröffentlicht 2009, CD; Winter + Winter) ★★★★★
(…) “Bill Evans” ist kein Ersatz für die Originale (das will das Album gewiss auch nicht sein) und auch kein ‘Quasi-Album’ von Evans, aber es ist eine beachtenswerte Lesart der Kompositionen Evans’.. (…)
Nächste Ausgabe von s| a| m #48
wird am 29. 09. 2011, von 21:00-23:00 Uhr
auf dem Stream des Senders Metal Refinement gesendet. Thema: t.b.a.
Paralleler Chat im IRC zur Sendung auf #progrock-dt und #metal-refinement