Posts Tagged “Folk”
Meine Rezensionen in der Ausgabe #646 des eZines Der Schallplattenmann sagt…
- Jethro Tull – Live At Madison Square Garden 1978
Tull in ihrer Hochphase, in Bild und Ton
(1978, veröffentlicht 2009, DVD+CD; EMI)
★★★★★
(…) Als Jethro Tull am 9.10.1978 im New Yorker Madison Square Garden aufspielten, war die Band auf dem Zenit ihres künstlerischen Schaffens und ihrer Popularität. Vor 20.000 Zuschauern absolvierten sie ein furioses Live-Konzert (…)
- Sal’s Prog Corner #83
- Parzival’s Eye – Fragments
Solo-Projekt des RPWL-Bassisten Chris Postl
(2009, CD; Red Farm)
★★★★★
- Mouth – Rhizome
Starkes Debüt
(2009, CD; BluNoise)
★★★★★
- Gösta Berlings Saga – Detta Har Hänt
Düsterer Retroprog für Fans von King Crimson, Van Der Graaf Generator und Co.
(2009, CD; Transubstans)
★★★★★
(…) Schon das Debüt der Schweden von Gösta Berlings Saga “Tid Är Ljud” (2007) war bei mir eingeschlagen wie eine Bombe, nun packen die vier Stockholmer auf “Detta Har Hänt” noch ein gutes Stück Aggressivität, Dissonanz und Finsternis dazu. Das Album ist (endlich einmal) kein glatt gebügeltes Retroprog-Album von der Stange, sondern kantig und in jeder Sekunde der guten 50 Minuten Laufzeit authentisch.(…)
- Sylvan – Force Of Gravity
Das siebte Studioalbum der Hamburger Formation
(2009, CD; Sylvan)
★★★★★
- 801 – Live (Collector’s Edition)
Das Kult-Livealbum, remastert und erweitert
(1976, erweitert und wiederveröffentlicht 2009, 2CD; Expression)
★★★★★
(…) Das damals mitgeschnittene, schlicht “Live” betitelte Album wurde schnell zu einer Kultscheibe der 1970er, zu einem der wenigen Livealben, dem man echten musikalischen Wert zusprach. Dazu trug sicherlich bei, dass “Live” mit der damals neuen und aufwändigen ‘Direct Injection’-Technik aufgenommen wurde. Der überragende Klang und die frischen und furiosen Improvisationen machten aus dem Album ein zeitloses Dokument der kunstvollen Artrock-Szene im Dunstkreis des ‘Enfant Terrible’ Brian Eno. (…)
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Meine Rezensionen in der Ausgabe #644 des eZines Der Schallplattenmann sagt…
- Tim Buckley – Live At The Folklore Center, NYC – March 6, 1967
Bisher unveröffentlichtes Konzert des blutjungen Tim Buckley
(1967, veröffentlicht 2009, CD; Tompkins Square)
★★★★★
(…) Diese Aufnahme zeigt auf faszinierende Weise, dass Buckleys spätere Wendungen (vom Folk zum Rock zur Avantgarde zum Jazz zum Country) alle schon von Anfang an in ihm steckten. Er deutet es beim hier vorgestellten Material live und ungeglättet viel deutlicher an, als er es jemals in seinen ersten zwei, drei Studioalben hätte tun dürfen. (…)
- Paul Motian – Bill Evans
Hommage an Bill Evans mit Bill Frisell, Joe Lovano, Marc Johnson und Paul Motion
(1990, wiederveröffentlicht 2009, CD; Winter + Winter)
★★★★★
(…) “Bill Evans” ist kein Ersatz für die Originale (das will das Album gewiss auch nicht sein) und auch kein ‘Quasi-Album’ von Evans, aber es ist eine beachtenswerte Lesart der Kompositionen Evans’.. (…)
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  Tim Buckley - Live at the Folklore Center - Bild anklicken um es auf amazon.de vorzubestellen Ende August erscheint ein “neues” Tim Buckley-Album, eine bisher unveröffentlichte Live-Aufnahme des damals 20-jährigen, aufgenommen in einem kleinen Club in New York: “”, das früheste Live-Dokuments Buckleys (die übrigens alle posthum veröffentlicht worden sind).
Jede Veröffentlichung dieses bemerkenswerten Künstlers ist eigentlich eine Sensation, denn Tim Buckley ist leider viel zu früh gestorben und hat nur auf wenigen Studio-Alben wirklich gezeigt, was er für Möglichkeiten mit seiner Stimme hatte und was für ein charismatischer Performer er gewesen sein muss, umso erfreulicher ist es, dass “Live at the Folklore Center” mit einem erstaunlich klarem Klangbild daher kommt, wenn man die Umstände berücksicht, in denen die Aufnahme entstanden ist: Buckley spielte ohne jegliche Begleitung in Folklore Center vor 35 Zuschauern (sic!), die Aufnahme wurde von Izzy Young, dem Clubbesitzer selbst auf einem portablen Tonbandgerät (übrigens nur einige Wochen kurz nach dem Erscheinen seines Debüts “Tim Buckley”) angefertigt.
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Meine Rezensionen in der Ausgabe #638 des eZines Der Schallplattenmann sagt…
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Meine Rezensionen in der Ausgabe #636 des eZines Der Schallplattenmann sagt…
- Sal’s Prog Corner #81
Trari-Trara, der (deutsche) Sommer ist da (…)
- The Wishing Tree – Ostara
Side-Project von Marillion-Gitarrist Steve Rothery mit der Sängerin Hannah Stobart
(2009, CD; EarMusic)
★★★★★
- Phideaux – Number Seven
Das beste Album, das Phideaux nach “Doomsday Afternoon” machen konnten
(2009, CD; Bloodfish)
★★★★★
- Riverside – Anno Domini High Definition
Riverside entwickeln sich weiter
(2009, CD, CD+DVD; InsideOut)
★★★★★
- The Butterfly Effect – Final Conversation Of Kings
Es gibt Gutes aus Down Under zu entdecken
(2009, CD; Superball)
★★★★★
- Dream Theater – Black Clouds & Silver Linings
Dream Theater klingen wie… Dream Theater
(2009, CD, 3CD, 2LP; Roadrunner)
★★★★★
- Marillion – Recital Of The Script
Der Abschluss der ‘Script’-Tour im Londoner Hammersmith Odeon
(Aufnahmen von 1983, CD-Release 2009, 2CD; EMI)
(keine Wertung)
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Zu den traurigen Realitäten des 21. Jahrhunderts gehört gewiss die verlorene Romantik der (selbstverständlich) linken Arbeiterbewegung. Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit als linker Aktivist, in der ich selbstredend mit der einen oder anderen Gruppe (meistens aber eben einfach nur als politisch aktiver Bürger) an der Maifeier teilgenommen habe. Diese Mischung aus Volksfest und dem großen Tag für alle politischen Sektierer aus aller Herren Länder hatte stets etwas von absurder Geborgenheit. Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, wo beide Eltern lange politisch aktiv waren, zunächst in der KPI, später dann hier in Deutschland in den Gewerkschaften. Für mich war das Schwenken roter Fahnen und das Skandieren anachronistischer Parolen (“Hoch die internationale Solidarität!”) stets ein Stückchen Familienausflug.
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