Der Zufall meint es gut mit mir: Da bekomme ich via eMail einen Tipp zu dieser interessanten Cover-Version von Peter Gabriels “Mercy Street” von Fever Ray (einer meiner liebsten Neuentdeckungen der letzten Monate – ihr müsst euch unbedingt die Videos angucken!) Mercy Street von Fever Ray auf soundcloud.com
- und ausgerechnet dieseCover-Version hatte ich zwei Tage zuvor von meine lieben Freundin Conni empfohlen bekommen, doch beim Überprüfen des Links stoße ich auf die (für mich) wirklich wunderbare Website →www.covermesongs.com, einem Musikmagazin, das sich quasi ausschließlich originellen Cover-Versionen widmet. Den Rest des Eintrages lesen »
Vor ein Tagen meckerte ich noch über die Modeversammlung Charity-All-Star-Truppe von “We Are The World 25 For Haiti”, nun ist auch ein deutlich kleiner gestricktes Charity-Projekt zugunsten der Opfer des Schweren Erbebens auf Haiti am Start: Ex-Pogues-Frontmann Shane MacGowan hat ein paar abgerissene Kumpels eingeladen (Nick Cave, Chrissie Hynde, Johnny Depp etc.) un den ollen Screamin-Jay-Hawkins-Klassiker “I Put A Spell On You” eingespielt. Wahrlich: Nicht alles, was man sieht (oder hört) ist schön, aber musikalisch haben sich die Gruseltypen echt Mühe gegeben. Und das hier ist ehrlich und spontan und nicht so … mmmh … gesteuert, wie die Multi-Konzern-Ami-Geschichte. Und der Song hat zwar nix mit Haiti zu tun (das hat “We Are The World” freilich auch nicht), aber er ist um Längen besser.
Bob Dylan ist ein alter Mann. Das ist per se nichts Schlimmes, ich fürchte, ich bewege mich auch darauf zu (und für manche meiner Kumpels bin ich es vielleicht schon – diese jungen Hüpfer!), aber ich finde all seine Alben nach der großartigen “Time Out of Mind” bestenfalls ordentlich, zuletzt nur noch ein müder Abklatsch alter Großtaten. Mag sein, dass eingeschworene Fans das Geknarze mit Country-Musik toll finden, ich komme damit nicht mehr zurecht, siehe dazu auch mein Gemecker zum letzten regulären Album “Together Through Life”. Muss ja auch nicht sein. Dylan hat ein paar gute Alben gemacht, sogar ein paar musikalisch gute, auch wenn ihm das immer wieder abgesprochen ist, jetzt verwaltet er seinen Status als unbestritten coole “graue Eminenz” der amerikanischen Musik, ein Titel, den er wohl von Johnny Cash geerbt hat. Aber deswegen muss ich mir noch lange nicht alles schönreden, so ein Fan war ich wirklich nie. Den Rest des Eintrages lesen »
Bob Dylan – Together Through Life (2009, CD; Columbia)
Jou, der gute, alte (wirklich alte) Robert Allen Zimmerman (ihr wisst schon Bob Dylan halt) hat mal wieder ne Scheibe gemacht, sein 33. Studiowerk, wenn ich der Wikipedia glauben darf. Und da er ja nicht ganz unberechtigt im Ruf steht, nicht der abgehalftertste Künstler der 1. Rock-Generation zu sein, der noch aktiv ist, sollte ich zumindest mal ein Ohr riskieren, ne’est pas?
Und, wie ist Together Through Life nun? Nun, in erster Linie ist es kein Rock-Album: Blues, Cajun, Zydeco, Folk, Country – vieles ist dabei, aber Rock höre ich da (quasi) nicht, was auch nicht weiter verwunderlich ist: Dylan hat sich in den letzten Jahren verstärkt mit seinen Wurzeln beschäftigt, schließlich ist der Mann ja kein posender Rocker im eigentlichen Sinne, sondern ein – äh – Unikat, aus der Folkbewegung hervorgegangen und dann, tja, dann kamen erst einmal alle möglichen Genres.
Nächste Ausgabe von s| a| m #48
wird am 29. 09. 2011, von 21:00-23:00 Uhr
auf dem Stream des Senders Metal Refinement gesendet. Thema: t.b.a.
Paralleler Chat im IRC zur Sendung auf #progrock-dt und #metal-refinement