Posts Tagged “Alternative Rock”

kostenlosMittlerweile komme ich mit dem Bloggen über empfehlenswerte kostenlose Downloads (mit oder ohne CC-Lizenz) an dieser und an anderer Stelle kaum noch nach. Darum gibt es ab heute monatlich eine unkommentierte Liste mit den interessantesten und besten Neuerscheinungen aus dem April, die man (derzeit) kostenlos beziehen kann. Wenn sie mit einer freien Lizenz ausgestattet sind, habe ich das extra vermerkt [= (CC)], ansonsten Einige habe ich hier vorgestellt, andere nicht. Alle sind auf jeden Fall mal ein Reinhören wert. Dafür gibt es ein kleines Mixtape dazu, damit man direkt einmal in die Musik reinschnupp – äh lauschen kann. Die Liste kann erweitert werden (s. Update-Datum), falls ich in den nächsten Wochen noch über interessante April-Veröffentlichungen stoße, das Mixtape bleibt aber davon unberührt.
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OKX - A Tribute To OK ComputerIm Zusammenhang mit dem eben → hier vorgestelltem kompletten Covers des neuen Radioheadalbums »The King Of Limbs« der Band Robotanists, sei auch an dieser Stelle noch einmal auf das wirklich sehr gut gemachte Coveralbum »OKX – A Tribute To OK Computer« hingewiesen (ich habe es eigentlich schon mit ähnlichen Worten in meinem Adventskalender auf uergsel.de → getan), das die beliebte US-amerikanische Musik-Website Stereogum vor einigen Jahren veröffentlicht hat.
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Radiohead gehören seit Jahren zu den beliebtesten Bands im Musikbusiness und sie gehören zu den derzeit meist gecoverten Bands. Meine Artikel über diversen empfehlenswerten Radiohead-Cover der letzten Monate (z. B. von Amanda Palmer → hier und von Alex Schaaf für Kammerensemble und Sänger → hier) gehören zu den beliebtesten Artikeln und Dauerbrennern in diesem Blog. Ich selbst freue mich auch immer wieder über die Bearbeitungen, offenbar lassen sich die Songs der britischen Band besonders gut covern.
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Gerade haben Amplifier mit ihrem Comeback-Album »The Octopus« für einige Furore in der Prog-Szene und auch außerhalb gesorgt, schon legen sie ein Geschenk für die Fans nach: Seit heute (eigentlich ab morgen: Erscheinungsdatum 14. Februar 2011, sic!) kann man auf ihrer bandcamp.com-Seite die 4-Track-EP »Fractal« kostenlos in allen möglichen Formaten (MP3, FLAC usw.) herunterladen. Die vier Stücke auf Fractal entstanden in den selben Sessions, aus denen auch das hochgelobte Album The Octopus hervorging und sollen einen guten Einblick in die Kompositionsprozess der Band geben (so die Eigen-Angabe). Es handelt sich um improvisierte, nicht nachbearbeitete Stücke.

Die EP gibt es → hier.

Übrigens kann man das wirklich hörenswerte Album The Octopus dort ebenfalls günstig digital erwerben oder komplett im Streaming anhören.

Wer auf die etwas lauteren Porcupine Tree, Muse und Oceansize steht, der sollte unbedingt einmal in dieses Album hineinhören. Amplifier sind längst mehr als ein Geheimtipp. Erfreulich, dass sie bei aller stilistischer Nähe einen ziemlich unverwechselbaren Sound haben, der sie von ihren Mitbewerbern unterscheidet.

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Radiohead sind ja wirklich Wiederholungstäter: Erst vor wenigen Wochen, am 23. August2010 erschien ihre von Fans genau ein Jahr zuvor gefilmtes Konzert in Prag als aufwendig gestaltete DVD → Live in Praha, schon gibt es einen neuen DVD-Download. Am 24. Januar 2010 spielten Radiohead ein Benefiz-Konzert in der Music Box in Los Angeles für die Erdbebenopfer in Haiti. Das Konzert wurde von Fans (mit Erlaubnis der Band) mitgeschnitten und liegt seit Heiligabend (als Weihnachtsgeschenk) als Doppel-DVD-Download kostenlos (mit der Bitte um eine Spende für die Erdbebenhilfe) zum Download vor.

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Cover Me Christmas Mixtape 2010Habe ich gestern wirklich geschrieben, ich würde meinen letzten Weihnachtsmusik-Tipp posten? Ach, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

Es gibt sie noch, die Mixtapes. die mit Liebe zusammengestellten MCs (wenn auch nur im übertragenen Sinne): Eine Stunde Spielzeit, dieses Mal nicht zusammengestellt, um das Herz der Liebsten zu gewinnen, sondern um eine Stunde gute, ungewöhnliche, manchmal seltsame, manchmal befremdliche Weihnachtsmusik zu hören. Nicht von mir, sondern von Cover Me, der besten Site für Cover-Versionen im Web.
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Immer noch nicht genug Weihnachtsmusik für die kommenden Tage? Dann wird es aber höchste Zeit! Ich habe den Eindruck, dass nicht nur viele Musikfreunde auf den letzten Drücker Weihnachtsmusik suchen, sondern dass auch viele Künstler bis kurz vor Weihnachten mit der Veröffentlichung ihrer Weihnachtsalben gewartet haben. Hier sind die letzten Fundstücke in Sachen kostenlose Weihnachtsmusik, gefunden bei bandcamp.com und noisetrade.com.

Various – A Familyre Christmas – Volume 3

Aus dem Dunstkreis desangesagtesten Indie-Label der USA Asthmatic Kitty (Sufjan Stevens, My Brightest Diamond) kommt dieser gelungene Weihnachtssampler mit einigen ihrer Künstler. Volume 1 (2007) und Volume 2 (2008) sind nur gegen einen (geringen) Obulus zu haben, Volume 3 gibt es (derzeit) umsonst. Wer Sufjan Stevens’ EP-Sammlung »Songs for Christmas« mag, der wird auch dieses Album mögen. Und Sufjan Stevens spielt und singt auch auf einem Stück mit. Der vielleicht beste aktuelle Indie-Sampler in Sachen Weihnachten.


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Weihnachtsbaum - bandcamp.com WeihnachtsmusikSpätestens seit der sehr erfolgreichen (und sehr gelungenen) Sufjan Stevens 5-fach-EP »Songs for Christmas« überlässt die Indie-Gemeinde die Weihnachtsmusik nicht mehr der konventionellen Musikszene. Weihnachtsmusik muss alles andere als konventionell, konservativ oder kitschig sein – Weihnachtsmusik lässt sich auch so gestalten,dass sie auf jenen gefällt, die normalerweise nicht das hören, was gerade in den Charts angesagt ist (oder vor 20-30 angesagt war).

Gerade auf dem Download-Portal bandcamp.com gibt es eine Fülle von gut gemachten, unterhaltsamen Indie-, Alternative Rock/Folk- und Lo-Fi-Produktionen, die man kostenlos herunterladen kann und mit denen man sein Weihnachtsfest musikalisch anders gestalten kann. Ich habe mich in den letzten Tagen bei bandcamp.com umgesehen und ein paar empfehlenswerte, kostenlose Weihnachtsmusik-Alben und -EPs für euch herausgesucht. Ich habe mich dabei auf jene Alben beschränkt, die wirklich als “Free Download” angeboten werden und jene ausgeklammert, die den Download auf pay-what-you-want-Basis ohne Mindestsumme anbieten. Das hätte die Auswahl nicht unerheblich vergrößert und den Rahmen dieses Artikels gesprengt.

Selbstverständlich empfehle ich jedem, der sich wirklich für gute Weihnachtsmusik interessiert nicht nur auf kostenlose Musik zuzugreifen. Das ist ein Luxus, den sich nicht alle Musiker leisten können, vor allem, wenn sie versuchen davon zu leben. Hie und da können aber diese Downloads auch sehr nützlich sein, wenn es darum geht, neue, unbekannte Künstler kennenzulernen, als Teaser sozusagen. Gerade wenn man auf Indie-Kram steht, führt eh kein Weg an Sufjan Stevens’ EP vorbei. Die gibt es übrigens auch bei bandcamp.com, zu einem sehr fairen Preis nämlich (12 Dollar für 42 Tracks).
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Derzeit ist’s ja ein wenig still in about-music-de-Land, s’ist ja Weihnachtszeit. Aber passend zum heutigen Nikolaus-Fest habe ich heute für euch ein klitzekleines Schmankerl von einer der derzeit spannendsten Bands Deutschlands, Skin Diary aus Berlin. In meiner Schallplattenmann-Rezi zu ihrem Debütalbum schrieb ich:

»So viel Rhythmus, so viel Groove, so viel Energie und so viel (schmutzigen) Sex-Appeal habe ich in letzter Zeit nur bei den Israelis von Eatliz auf ihrem Debüt “Violently Delicate” (2008) gehört. Und das Beste: Die Scheibe macht nicht nur mächtig viel Spaß, sie ist sogar (trotzdem? Oder gerade deswegen?) künstlerisch wertvoll, mit intelligentem Rock, der dennoch ein größeres Publikum ansprechen könnte.«

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Vor einigen Wochen berichtete ich an dieser Stelle über Amanda Palmers sehr löbliche “Pay-what-you-want”-Aktionen bei ihren Solo-Alben →  Who killed Amanda Palmer? und Who killed Amanda Palmer? Alternate Tracks und ihrem neuesten Werk → Amanda Palmer Performs The Popular Hits Of Radiohead On Her Magical Ukulele.

The Dresden Dolls - The Dresden DollsNun zieht ihre Band The Dresden Dolls nach, so berichtet es das bekannte deutschsprachige Musik-Blog Nicorola: Auf der Bandcamp-Seite der Dresden Dolls kann man nun alle vier Alben der Band »A is for Accident« (2003), »The Dresden Dolls« (2003), »Yes, Virginia« (2006) und »No Virginia« (2008) auf “Pay-what-you-want”-Basis erwerben, d.h. man zahlt einen beliebigen Betrag, wobei es keinen festgelegten Mindestpreis gibt, so dass man die Alben auch kostenlos von dort beziehen kann (was freilich nicht ganz fair wäre für 4 reguläre Alben, n’est-ce pas?).

Mein Tipp: Investiert ein paar Kröten und ladet euch mit gutem Gewissen die gesamte Dresden Dolls-Diskografie in exzellenter FLAC-Qualität runter (für den MP-3-Player unterwegs kann man ja aus den FLACs flugs MP3s generieren) oder wählt halt das Format aus, was euch am angenehmsten ist.

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