Archiv für die Kategorie: “Live”

Live-Videos im Streaming

Radiohead sind ja wirklich Wiederholungstäter: Erst vor wenigen Wochen, am 23. August2010 erschien ihre von Fans genau ein Jahr zuvor gefilmtes Konzert in Prag als aufwendig gestaltete DVD → Live in Praha, schon gibt es einen neuen DVD-Download. Am 24. Januar 2010 spielten Radiohead ein Benefiz-Konzert in der Music Box in Los Angeles für die Erdbebenopfer in Haiti. Das Konzert wurde von Fans (mit Erlaubnis der Band) mitgeschnitten und liegt seit Heiligabend (als Weihnachtsgeschenk) als Doppel-DVD-Download kostenlos (mit der Bitte um eine Spende für die Erdbebenhilfe) zum Download vor.

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Derzeit ist’s ja ein wenig still in about-music-de-Land, s’ist ja Weihnachtszeit. Aber passend zum heutigen Nikolaus-Fest habe ich heute für euch ein klitzekleines Schmankerl von einer der derzeit spannendsten Bands Deutschlands, Skin Diary aus Berlin. In meiner Schallplattenmann-Rezi zu ihrem Debütalbum schrieb ich:

»So viel Rhythmus, so viel Groove, so viel Energie und so viel (schmutzigen) Sex-Appeal habe ich in letzter Zeit nur bei den Israelis von Eatliz auf ihrem Debüt “Violently Delicate” (2008) gehört. Und das Beste: Die Scheibe macht nicht nur mächtig viel Spaß, sie ist sogar (trotzdem? Oder gerade deswegen?) künstlerisch wertvoll, mit intelligentem Rock, der dennoch ein größeres Publikum ansprechen könnte.«

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Radiohead - Prague DVD - Bild: petrklapper.comRadiohead sind ja Wiederholungstäter: Nachdem sie das Business 2007 mit der quasi-gratis-Veröffentlichung von “In Rainbows” hinlänglich schockten (s. dazu meinen → Blog-Artikel auf uergsel.de), nachdem sie ihre letzte Single “These are my twisted Words” ebenfalls kostenlos ins Netz stellten (s. dazu meinen → Blog-Artikel auf diesen Seiten) haben sie sich wieder etwas besonderes für die Fans ausgedacht: Ihr Konzert vom 23. August 2009 (tolles Datum ;-) ) in Prag wurde von 50 Fans aus verschiedenen Positionen gefilmt und anschließend zu einer semi-professionellen DVD zusammengeschitten. Die Tonspur für die DVD wurde von der Band zur Verfügung gestellt. Seit dem 23.08.2010 kann man das Konzert komplett kostenlos in verschiedenen Formaten kostenlos herunterladen: als PAL-DVD, als NTSC-DVD, als Quicktime-MOV, als MKV, als MP4 für den iPod und als AVI. Demnächst erscheint eine BluRay-Fassung und selbstverständlich kann man sich den Mitschnitt komplett bei YouTube angucken:

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Der Niederrhein gilt ja für viele in NRW nicht gerade als urbaner Nabel der Welt, doch immerhin finden am Niederrhein ein paar interessante Festivals statt – vielleicht, weil es dort Platz genug gibt?`Neben dem Jazz-Festival in Moers hat vor allem das Haldern Pop-Festival in den letzten Jahren von sich reden gemacht: Hier spielt, wer angesagt ist.

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Im Rahmen einer “Guitar Center Session” hat Peter Gabriel im Mai in Hollywood unter anderem seinen 1977er Klassiker “Here Comes The Flood” nur vom Klavier begleitet eingespielt. Die komplette Session wird ab dem 21. August auf Direct TV (einem US-amerikanischen Kabel-TV-Anbieter) zu sehen sein, das Video gibt es als Teaser für die Show schon jetzt:

Gegen das Eintragen in die Peter-Gabriel-Mailingliste auf → dieser Webseite erhält man den Song in dieser Version kostenlos als 192 kpbs-MP3-Download.

Danke an Conni für den Tipp, den ich sonst tatsächlich übersehen hätte.

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OK OK, Italien hat Berlusconi, aber Italien hat auch den großartigen Roberto Benigni und einen Claudio Abbado :-)

Ein Ausschnitt aus der Live-Aufführung vom 25. Oktober 2008 in Bologna von Sergei Prokofievs “Peter und der Wolf” (Ital. “Pierino e il lupo”) des Orchestra Mozart unter der Leitung von Maestro Claudio Abbado. Die Texte werden von Roberto Benigni vorgetragen. Das Ganze lief im italienischen Staatsfernsehen RAI am Weihnachtstag und ist mittlerweile auf DVD erhältlich, logischerweise ist die italienischsprachige Version üblicherweise nur in Italien erhältlich.

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Auch auf die Gefahr hin, dass ich wegen meiner Fixierung auf Shara Worden irgendwann einmal zu einem völlig verrücktem Fanboy abgetempelt werden: In Sharas eigenem Blog wurden nun vier Videos (wieder?) veröffentlicht, aufgenommen in der Laundo Matinee in denen sie ganz alleine (mit ein paar Effektgeräten und jeweils einem Instrument) vier ihrer besten Songs performed: From The Top Of The World, The Gentlest Gentleman, Inside A Boy und Apples, letzteren nur mit einer Bassdrum-Rhythmusmaschine und einer Mbira (einem Daumenklavier, einem afrikanischem Instrument, das Spieluhr-ähnliche Klänge erzeugt), die sie unfassbarerweise spielt, während sie singt. Das stelle ich mir wahnsinnig schwer vor.

Ihr Blog-Betrag dazu →

http://www.mybrightestdiamond.com/2009/05/28/my-old-kentucky-blog-videos/

Die zugehörige Seite der Laundro Matinee →

http://www.laundromatinee.com/sessions/video_session__my_brightest_diamond

Hier findet man dann auch die vier Live-Aufnahmen als kostenlose Downloads.

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Video-Portale haben die Musik-Welt umgekrempelt. Ähnlich wie MTV in den 1980ern hat sich unsere Wahrnehmung von Musik durch Youtube & Co. nachhaltig verändert. My Brightest Diamond - Bring Me the WorkhorseWas früher unmöglich erschien, nämlich Musik audiovisuell kostenlos und auf Knopfdruck abzurufen, ist heute längst Realität. Die Kids heute hören den neuesten Hit auf Youtube (sic!). Doch dazu schreibe ich irgendwann einmal eine eigene Glosse. Eine Künstlerin, die ich ohne Videoportale nicht kennengelernt hätte, ist Shara Worden alias My Brightest Diamond. My Brightest Diamond - A Thousand Shark's TeethSeit dem Herbst letzten Jahres kriege ich ihre beiden Alben “Bring Me the Workhorse” (2006) und “A Thousand Shark’s Teeth” (2008) nicht mehr aus meiner Playlist: Die Mischung aus außergewöhnlichem Gesang, kammermusikalischen und rockigen Elementen in sehr kunstvollen Kompositionen hat mich wirklich so begeistert, wie schon lange nichts mehr.

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Zum heutigen Ostersonntag:

Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Johannespassion, BWV245,
Teil 1 – I. Herr, unser Herrscher

The Chorus of Kazan State Conservatoire
The Chorus of the Opera Studio of Kazan State Conservatoire
The Chamber Orchestra of Kazan State Conservatoire
Conductor: Leo Kremer

Gefilmt in der Salikh Saydashev Great Concert Hall, Kazan, Tatarstan, Russland am 26. Mai 2005

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Nicht dass jemand, der nur dieses Blog von mir kennt glauben soll, dass ich ausschließlich klassische Musik höre – das Gegenteil ist der Fall. Klassische Musik ist für mich immer nur ein weiteres Feld der Musik gewesen, das es zu entdecken gilt. Es gibt da keine Exklusivität in Genres, Gott behüte, dass ich mich auf den Quatsch von E- und U-Musik, von “richtiger” Musik und “wahrer” Musik einlasse. Ich habe sogar eine heimliche Liebe (neben meinen bekannten Obsessionen für eben klassische Musik, Progressive Rock, dem Jazz der 1960er und dem JazzRock der 1970er Jahre), die dem “intelligenten Pop” gilt, also vermeintlich einfach komponierten aber intelligent getextetem Pop. Das kann dann sehr tanzbar sein (ich bin seit Jahren ein bekennender Pet-Shop-Boys-Fan) oder es kann poppig-orientierte Singer-Songwriter-Musik sein, ein Paradebeispiel hierfür wäre Paul Simon, den ich wirklich verehre und für einen der allerbesten Texter und Komponisten der Pop-und-Rock-Szene der letzten 40 Jahre halte. Den Rest des Eintrages lesen »

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