Archiv für die Kategorie: “#musicmonday”

James Fahy alias ambienteer  habe ich an dieser Stelle schon vorgestellt. Ich halte den gebürtigen Londoner für einen der größten Talente, die es in der freien Musikszene gibt. Nacht für Nacht bastelt der manchmal an Schlafstörungen leidende Programmierer an neuen Stücken, die er regelmäßig auf seiner Website kostenlos zur Verfügung stellt.

Doch in den Wochen der vergangenen Monate geriet seine Produktivitätsmaschinierie ins Stocken: Nur sehr langsam und äußerst mühselig entstanden neue Stücke, etwas, was ihm üblicherweise keine Mühe bereitet. Das Album “Nocturne” ist geprägt von diesen inneren Kämpfen mit der Blockade – und es ist eines seiner besten, aber auch düstersten geworden. Hört man das Album, so hat man den Eindruck, man begleitet James durch die Gespenster einer schlaflosen Nacht. Und ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Am Ende ist es wie im richtigen Leben und die Sonne geht – trotz aller Befürchtungen – doch auf.

Eine der intensivsten Veröffentlichungen, die mir dieses Jahr untergekommen sind und ein treuer Begleitet durch meine eigenen nächtlichen inneren Kämpfe.

“Nocturne” ist als pay-what-you-want-Download ohne Mindestpreis erschienen. Man muss nicht, man darf aber gerne eine Kleinigkeit für die Musik zahlen.

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Eigentlich muss man die Musik von  Matt Stevens kaum noch vorstellen. Der Londoner Gitarrist hat sich einen guten Namen in der freien Musikszene und darüber hinaus gemacht. #musicmondaySo wurde sein Debütalbum “Ghost” unter anderem auf den Babyblauen Seiten besprochen (mit guten 10/15 Punkten). Trotzdem, es kann ja sein, dass man bisher noch nichts von ihm gehört hat, dann sollte man das allerdings schleunigst nachholen. Sein neues Album “Relic” ist wirklich eine sehr gute musikalische Reise durch den modernen Prog und Postrock geworden – kein schleimiger Retrokram, sondern pure Energie und Kreativität. Ein Ein-Mann-Orchester mit bemerkenswertem Talent.

“Relic” gibt es als Pay-what-you-want-Download (ohne Mindestpreis, also auch ggf. kostenlos) aus seiner bandcamp.com-Seite. Dort kann man auch die CD-Ausgabe des Albums bestellen.

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#musicmondayonafridayOK, OK, ich glaube, ich muss euch Dead Can Dance nicht wirklich vorstellen, also ohne großes Gefasel: Holt euch diesen Download! Kostenlos! Sehr sehr gut! Über 20 Minuten absolut großartiges Live-Material! It’s awesome.

Eine eMail trennt euch vom Download:

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In diesen Tagen scheint sich jeder über Nirvanas Album Nevermind auszulassen, das vor ziemlich genau 20 Jahren (am 24. September 1991) in den USA veröffentlicht wurde. Um ehrlich zu sein: Ich war nie ein großer Nirvana-Fan (und bin es auch heute nicht), ich habe die Grunge-Welle Anfang der 1990er einfach ignoriert: Ich fand die Musik auf Albumlänge einfach ermüdend langweilig. Doch obwohl sich an meiner Haltung nicht viel geändert hat habe ich mittlerweile gelernt, dass Nevermind tatsächlich eines der wichtigsten Alben im Rockgeschäft war – vielleicht gar nicht so sehr vom Material, was sich darauf befand, sondern vor allem, von der Wirkung, die von diesem Album auf folgende Musiker-Generationen ausgehen sollte.

Die von mir hoch geschätzte Coverversionen-Website Cover Me hat bereits vor einigen Jahren ein Full Album Cover der Nevermind mit Beiträgen von Patti Smith, Caetano Veloso (!), Animal Collective, Ill Nino, den UK Subs und anderen veröffentlicht (ein weiteres Full Album Cover der Nevermind habe ich vor einigen Wochen hier gepostet). Einige dieser Versionen sind erstaunlich gut (und musikalisch erstaunlich anders) geraten und das Beste: Man muss nicht unbedingt das Original mögen, um diese Fassungen genießen zu können.

Full Album Cover - Nevermind - Cover Me

Einfach auf das Cover klicken, um zum Original-Artikel auf covermesongs.com zu gelangen oder die Songs hier direkt herunterladen:

  1. Patti Smith – Smells Like Teen Spirit
  2. Gringo Floyd – In Bloom
  3. Caetano Veloso – Come As You Are
  4. Steve Earle – Breed
  5. The Polyphonic Spree – Lithium
  6. Animal Collective – Polly
  7. Ill Nino – Territorial Pissings
  8. Coco – Drain You
  9. The Retroliners – Lounge Act
  10. UK Subs – Stay Away
  11. Rogue Wave – On a Plain
  12. Tricky – Something In the Way

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The New Generation of ProgIn wenigen Tagen startet die erste Ausgabe des Generation Prog-Festivals in Nürnberg. Ein interessantes Line-Up mit jungen, frischen Prog-Bands aus Deutschland, Skandinavien, Großbritannien und den Niederlanden werden nächstes Wochen eine neue Generation an Prog-Bands vorstellen.

Zum Festival wurde ein kostenloser Download Sampler (mit voller Unterstützung der Bands und Labels) veröffentlicht, der eine sehr gute Einführung in die meisten Festivalbands bietet, namentlich Haken, Relocator, Effloresce, Exivious, Theory of Elements, Andromeda und To-Mera (die eigentlich auf dem Festival spielen sollten, dann aber absagen mussten).

Der knapp 100 MB große Download wird im Rahmen der erfolgreichen Progstravaganza-Reihe des internationelen Prog-Portals prog-sphere.com vertrieben.
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Mike Carss alias Altus aus Ottawa, Ontario in Kanada, ist einer der interessantesten und individuellsten elektronischen Musiker, die ich in der Freie-Musik-Welt bisher entdeckt habe. #musicmondayZwar charakterisiert er selbst seine Musik wohl hauptsächlich als “Ambient”, doch für dieses Genre eher unüblich addiert er noch ein Quentchen Extra-Harmonie, etwas mehr Melodie, etwas mehr “Musik” zu seinen Kompositionen. Das Ergebnis kommt besonders gut bei jenen an, die normalerweise kein Ambient hören. Man könnte seine Musik mit Fug und Recht als “hörerfreundlich” bezeichnen, doch dies sollte man nicht mit dem leeren, abgedroschenen, pseudo-esoterischem Gefiepe anderer verbinden: Altus steht für hochklassige, gut klingende und gut durchdachte elektronische Musik.
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Google hat heute in einem schön gestaltetem Google Doodle dem vielleicht größten Rocksänger aller Zeiten an seinem 65. Geburtstag gewürdigt. Das Video oben war das Kernstück des anmierten Doodles. Freddie Mercury wurde 45 Jahre alt und starb im November 1991 an den Folgen seiner AIDS-Erkrankung. Happy birthday, Freddie. We miss you …

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#musicmondayWer Klaviermusik mag, die irgendwo zwischen der Post-Minimal Music des französischen Komponisten Yann Tiersen (bekannt für seinen Soundtrack zum Film “Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain”), der Neo-Romantik des italienischen Komponisten und Pianisten Ludovico Einaudi und den Klavier-Improvisationen von Keith Jarrett aus den 1970ern liegen, der wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch an der Musik des italienichen Komponisten und Pianisten Fabrizio Paterlini erfreuen: Traumgleiche, melancholisch eingefärbte Klavier-Miniaturen, geschickt komponiert, gut aufgenommen und talentiert eingespielt. Seine letzte Veröffentlichung Sal hört gerade “Morning Sketches” gibt es quasi kostenlos als pay-what-you-want-Download.

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#musicmondayLetzte Woche musste der #musicmonday hier im Blog leider ausfallen. Wie ihr vielleicht wisst, weilte ich für einen Kurzurlaub auf Sardinien. Nun bin ich wieder da und meine Inbox quillt über mit unbeantworteten Mails, ich nehme mir aber dennoch die Zeit euch heute einen ganz besonderen Künstler vorzustellen, einem der abwechslungsreichsten, kreativsten, interessantesten und spannendsten Künstler (das sind aber viele Superlative!), die ich bisher in der freien-Musik-Welt kennengelernt habe: Sein Name ist Marco Lucchi, er kommt aus Modena (in Norditalien) und er hat in den letzten drei Jahrzehnten eine unfassbare Menge an verschiedenster Musik veröffentlicht: Ein Großteil davon ist kostenlos downloadbar, alle sind wirklich hörenswert.
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#musicmondayHuch, ist schon wieder eine Woche vergangen und hier im Blog ist nicht veröffentlicht worden, seid dem letzten #musicmonday-Eintrag?! Dann wird es aber höchste Zeit! Der heutige Eintrag ist außerdem eine besondere Herzensangelegenheit: Über die in Woodstock lebende Singer/Songwriterin Sarah Fimm habe ich an dieser Stelle schon des öfteren berichtet. Ihr letztes Album “Near Infinite Possibility”, möglicherweise ihr bisher bestes, auf jeden Fall ihr abwechslungsreichstes Album, gehört zu meinen absoluten Favoriten des laufenden Jahres.

Sarah Fimm - Near Infinite Possibility (cover)Vor einigen Wochen hat nun Sarah Fimm rund die Hälfte der Songs beim 100% legalen Musik-Filesharing-Netzwerk frostclick.com als Torrent freigegeben. Dies ist eine einmalige Gelegenheit (gerade in Ergänzung zum nach wie vor downloadbaren “Karma Phala Project“) rund die Hälfte der Songs des neuen Albums kennenzulernen. Dabei hat Sarah Fimm bei der Songauswahl darauf geachtet, dass einige Highlights des Albums (“Sleeping Satellites”, “Yellow”) mit dabei sind, andere Highlights fehlen und laden den geneigten Hörer dazu ein, die schön gestaltete CD für ein paar Kröten zu erwerben.

Hier geht’s zum Artikel bei frostklick.com → Artikel bei frostclick.com (Infos &  Links)
oder hier zum → Direktlink des Torrent [Hierfür wird ein Torrentclient wie µTorrent oder Frostwire (beide kostenlos) benötigt]

Related Links:
Sarah Fimm – Offcial Website
Sarah Fimm bei Myspace
Sarah Fimm bei Facebook
Sarah Fimm bei Twitter

 

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