Archiv für die Kategorie: “Streams und Downloads”

Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen verschenken Dead Can Dance eine Live-EP als Teaser zur anstehenden Welt-Tournee und als Appetithappen zum kommenden Album (!). Auf Teil 3 der “Live Happenings” hört ihr unter anderem eine schöne Live-Fassung eines ihrer bekanntesten Stücke ‘Saltarello’ und dem epischen ‘How Fortunate The Man With None’. Der Download kommt natürlich wieder in bestmöglicher MP3-Qualität (320 kbps) daher, und ist selbstverständlich wieder kostenlos … und wirklich wieder sehr, sehr, sehr, sehr gut.

Wieder trennt euch nur eine eMail trennt euch vom Download:

PS. Wer die Downloads der ersten beiden Teile der “Live Happenings” verpasst hat, kann das immer noch nachholen (was ich wirklich jedem sehr empfehlen möchte), s. Link zu meinen Artikel unten ↓.

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Wer den düster-bedrohlichen Progressive Rock italienischer Horrorsoundtracks (à la Goblin), pulsierenden Zeuhl (à la Magma) und die hypnotische elektronische Musik aus Deutschland (à la Popol Vuh) mag, der sollte unbedingt in die Musik der US-amerikanischen Truppe Ga’an hineinhören, deren erstes Album man kostenlos beim Free Music Archive herunterladen kann.

Die aus Chicago stammende Band um Sängerin Lindsay Powell und Drummer/Komponist Seth Sher veröffentlichte ihr Debüt ursprünglich als Cassette (!), die digale Ausgabe des immerhin 40 Minuten langen Albums versahen sie freundlicherweise mit einer freien CC-Lizenz und gaben die Dateien zum kostenlosen Download frei.

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Gestern startete bei uns in den Kinos David Finchers Verfilmung des ersten Romans der “Millenium-Trilogie” von Stieg Larsson (übrigens so ziemlich das Beste, was ich in den letzten Jahren an Krimis gelesen habe, falls es wirklich noch jemanden geben sollte, der die Trilogie nicht gelesen hat) “The Girl with the Dragon Tattoo” (dt. Film- und Buchtitel: “Verblendung”). Die Kritiken sind überraschenderweise sehr gut (gar nicht mal so selbstverständlich, wenn Hollywood sich europäische Roman-Vorlagen vorknöpft). Neben der düsteren Atmosphäre des Streifens und den guten Schauspielern wird expliziz der Soundtrack gelobt, für den sich niemand Geringeres als Trent Reznor, Frontmann der Nine Inch Nails, verantwortlich zeichnet.

Schon seit dem US-amerikanischen Filmstart kann man eine 6-Track-EP aus dem kompletten Soundtrack-Album kostenlos downloaden, als Teaser sozusagen und im Tausch gegen eine eMail (man landet in Reznors Mailingliste, aus der man sich sofort austragen kann, die aber immer wieder interessante kostenlose Musik vorstellt).

Hier geht es zum Download:

Hier noch ein Trailer zum Film:

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#musicmondaySo here I am once more in the playground of the … oh, Moment, das ist ein anderer Film. Also, hier bin ich wieder mit meiner beliebten, völlig unbekannten #musicmonday-Artikelreihe (nach Krankenhaus, Umzug, DSL-lose Zeit, Feiertagen), in der ich gerne persönliche Favoriten aus der weiten Welt der freien Musikszene vorstelle.
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Ich bin mir gar nicht so sicher, ob 2011 nun ein gutes oder schlechtes Jahr für mich persönlich war. Wie dem aber auch sei, stimmungsmäßig passt der letzte kostenlose Download-Tipp des Jahres auf jeden Fall. Er stammt vom US-amerikanischen Singer/songwriter Joel Rakes, der in den vergangenen Jahren mit seinen tollen Weihnachts-EPs auf sich aufmerksam gemacht hat. Er hat zwei Versionen des englischsprachigen Neujahrsklassikers “Auld Lang Syne” in zwei Versionen, jeweils einer Happy- und einer Sad- Fassung, aufgenommen.

Hier schreibt er über seine neue Single zum neuen Jahr:

I recorded two different versions of that-classic-new-years-song-that-nobody-understands-or-knows-the-name-of: “Auld Lang Syne.” The happy version is pretty upbeat and is banjo based. My awesome sister Rebekah sings with me on the track as well. Listen to this one if you had a happy year.

If you’re looking for something a little moodier to represent a bummer year, check out the sad version. I recorded it in one take live and even used my iPhone microphone for part of the recording.

Holt euch den kostenlosen Download, wenn ihr etwas Musik für eure Silvesterparty mögt. Feiert heute Abend schön, sei glücklich, seid hoffnungsvoll: Euch allen ein Frohes Neues Jahr.

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Fröhliche Weihnachten, euch allen ein schönes Weihnachtfest.

Ob ihr nun Atheisten seid (wie ich), oder gläubige Christen, Moslems oder Juden, ob ihr an einen oder viele Götter anbetet, ob ihr an Geister oder Ahnen oder das Göttliche in oder der Natur glaubt: Heute ist der richtige Tag, um die wahrhaft göttliche Musik von Georg Friedrich Händel (1685-1759) zu genießen. Wer das Werk nicht im Schrank stehen hat (oder wer wie ich, alle CDs in Bergen von noch auszupackenden Kartons hat), der wird sich gewiss über diese schöne, kostenlose Aufnahme des ersten Teils (Advent und Geburt) des Messiah vom Peabody Concert Orchestra & Chor unter der Leitung von Hajime Teri Murai freuen.

(Rechtsklicken und “Ziel speichern unter…” auswählen)

  1. Handel: Messiah – Sinfonia (Overture)
  2. Handel: Messiah – Recitative: Comfort ye my people
  3. Handel: Messiah – Chorus: And the glory of the Lord
  4. Handel: Messiah – Recitative: Thus saith the Lord
  5. Handel: Messiah – Aria: But who may abide the day of His coming?
  6. Handel: Messiah – Chorus: And He shall purify
  7. Handel: Messiah – Aria/Chorus: O thou that tellest good tidings to Zion
  8. Handel: Messiah – Recitative: For behold, darkness shall cover the earth
  9. Handel: Messiah – Aria: The people that walked in darkness
  10. Handel: Messiah – Chorus: For unto us a child is born
  11. Handel: Messiah – Pifa (Pastoral Symphony)
  12. Handel: Messiah – Chorus: Glory to God
  13. Handel: Messiah – Aria: Rejoice greatly, O daughter of Zion
  14. Handel: Messiah – Duet: He shall feed His flock
  15. Handel: Messiah – Chorus: His yoke is easy (Hallelujah)

 

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Bereits 2002 erschien das Weihnachtscrossover-Album “Christmas Carols And Songs” des in London beheimateten Bandprojekts Ikos (ergänzt durch Gastauftritte des Peterborough Cathedral Chores, der Indie-Rock-Ikone Jane Siberry und anderen).

Ikos ist das geistige Kind des Multiinstrumentalisten David Clifton, der es auf dem Album tatsächlich geschafft hat, traditionelle Weihnachtsmusik, Pop, Rock, Folk, klassische und elektronische Musik zu einem homogenen, stimmungsvollen, festlichen und en gros erfreulich unkitischigem traditionellen Weihnachtsalbum zusammenzufassen.

Wem das Album dann doch zu viel Stil-Mix ist, für den gibt es auch eine EP mit poppigen “Radio Mixes”:

Sodele, das soll’s für dieses Jahr an kostenlosen Weihnachtsmusik-Tipps gewesen sein. Ich hoffe, sie kamen noch gerade rechtzeitig für die nun anstehenden Feiertage. Vielleicht, nein, ganz bestimmt kann ich kommendes Jahr meine Tipps etwas zeitigeer posten.

Und, ach ja, beinahe vergessen: Fröhliche Weihnachten allerseits …

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WeihnachtsmusikWie wäre es mit etwas samtig-smoothen, akustischen Jazz zum Weihnachtsfest? Die aus Chicago stammende Sängerin Ann Alee hat auf ihrer Weihnachts-EP “Merry Christmas Darling” sieben dezent arrangierte und gut gesungene klassische amerikanische Weihnachtslieder (u. a. “Santa Baby”, “Rockin’ Around The Christmas Tree”, “I’ll Be Home For Christmas”) zusammengefasst. Wer es also Weihnachten auch mal etwas relaxter angehen lassen möchte, der liegt mit diesem pay-what-you-want-Download (man kann spenden, muss aber nicht – wie Ann Alee selbst betont) genau richtig.

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WeihnachtsmusikBereits letztes Jahr gehörte der kostenlose Sampler “A Familyre Christmas” zu den abwechslungsreichsten und gelungensten Weihnachtssamplern aus der Indie-Pop/Rock-Ecke. Auch dieses Jahr ist die diesjährige Ausgabe eine der gelungensten Zusammenstellungen an moderner, kostenloser Weihnachtsmusik, die man im Netz legal finden kann. Wer auf unkitschigen, leicht angeschrägten Low-Fi-Pop/Rock steht, der wird an diesem Download seine Freude haben. Hier sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein – außer man sucht abgegriffene Weihnachtsklischees.


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WeihnachtsmusikLeider habe ich dieses Jahr wenig Gelegenheit auf kostenlose, empfehlenswerte Weihnachtsmusik hinzuweisen. Ein paar aktuelle Tipps aus der freien Musikszene habe ich aber dennoch.

Den Anfang macht eine meiner Entdeckungen des Jahres, die New Yorker Band Miracles Of Modern Science. Sie spielen eine sehr gelungene, überaus lebendige Mischung aus Pop und Alternative Rock. Das Besondere an MOMS: Sie spielen ausschließlich auf akustischen Instrumenten wie Kontrabass, Cello, Mandoline, Ukulele usw., sind dabei aber alles andere als klassisch oder gar behäbig. Zusammen mit dem mehrstimmigen Gesang  sorgt das für einen sehr eigenen, unverwechselbaren Sound.
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