Archiv für Mai 2010

ESC 2010 Logo -Bild: © NDR/EBU

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Mal ehrlich: Ich glaube die meisten haben an eine gute, einstellige Platzierung geglaubt, aber das Lena dann so überzeugend gewinnt, hatte wohl niemand auf der Rechnung. Stefan Raab und sie selbst wohl am allerwenigsten.

Erfreulich auch der zweite Platz der türkischen Rocker von manGa. Selbst der dritte Platz für Rumänien geht in Ordnung: Eine perfekte Popnummer mit Ohrwurm-Qualitäten, ohne dass die Inszenierung den Song zur Nebensache werden ließ. Das könnte das Problem für die ebenso perfekte Popnummer von Safura für Aserbaidschan gewesen sein: Das war zu inszeniert; ähnliches gilt für die Musical-Nummer aus Georgien_: Gut performt, aber viel zu viel Gefuchtel auf der Bühne.

Die Griechen haben den Saal zum Kochen gebracht, landeten bei der Punktevergabe dann aber doch nicht unter den ersten 5, wie ich eigentlich vermutet hatte (ich sah sie sogar ganz vorne). Die gute Platzierung von Dänemark mit einer Retorten-Nummer kann ich mir weniger erklären.

Keine Überraschung war der letzte Platz für den britischen Beitrag: Das war wirklich plump. Auch die Weißrussen und die Iren wurden für ihre altmodisch-schwülstigen Inszenierungen abgestraft. Eine Überraschung für mich war das schwache Abschneiden Islands: Ich dachte, die Eurodisco-Nummer kommt besser an.

Fazit: Ethno-Pop und Euro-Disco ziehen nicht mehr. Mit Lena und maNga liegen zwei Songs ganz weit vorne, die dem tatsächlichen Mainstream der Pop/Rock-Musik wiedergeben und bei weitem nicht so inszeniert waren, wie andere. Authentizität lässt sich auch nicht durch eine Geige verkaufen und komm mir niemand mehr mit der Balkan-Connection kommen: Deutschland hat Punkte aus allen Ecken Europas, vor allem aber aus Nord- und Mitteleuropa und vom Balkan (!) bekommen. Nicht für Lena haben Armenien, Weißrussland, Georgien, Israel und Moldawien gestimmt (deren Musikgeschmack offenbar fast immer noch stark national geprägt ist und deutlich weniger westlich, s. Beiträge); 12 Punkte gab es aus Dänemark, Estland, Lettland, Finnland, Norwegen, Slowakei, Spanien, Schweden und Schweiz, immerhin 10 Punkte gab es aus Albanien, Belgien, Litauen, Slowenien und der Türkei, 8 Punkte aus Bosnien, Mazedonien und Irland.

  1. Deutschland: Lena – Satellite (246 Punkte)
  2. Türkei: maNga – We Could Be The Same (170 Punkte)
  3. Rumänien: Paula Seling & Ovi: Playing With Fire (162 Punkte)

  4. Dänemark: Chanée & N’evergreen – In A Moment Like This (149 Punkte)
  5. Aserbaidschan: Safura – Drip Drop (145 Punkte)
  6. Belgien: Tom Dice – Me And My Guitar (143 Punkte)
  7. Armenien: Eva Rivas – Apricot Stone (141 Punkte)
  8. Griechenland: Giorgos Alkaios & Friends – OPA (140 Punkte)
  9. Georgien: Sofia Nizharadze – Shine (136 Punkte)
  10. Ukraine: Alyosha – Sweet People (108 Punkte)
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ESC 2010 Logo -Bild: © NDR/EBU

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Sooo, jetzt sind alle Titel durch und hier sind meine ungeschönten Unverschämtheiten, die ich während der Performances notiert habe zum Nachlesen- nur falls ihr euch während des Zwischenprogramms und während der Punktevergabe langweilt.

Mein Tipp für das erste Viertel des Feldes ist upgedated und fett markiert.

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ESC 2010 Logo -Bild: © NDR/EBU

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In 12 Stunden geht es also los: Der musikalisch belangloseste Contest kürt einmal mehr ein One-Hit-Wonder für einen Abend (denn seien wir ehrlich: Internationale Karrieren sind beim Grand Prix/ ESC nur in absoluten Ausnahmefällen gestartet – und kommt mir nicht immer wieder mit ABBA).

Hier nun die Startreihenfolge für das heutige Finale des Eurovision Song Contest 2010 in Oslo. Die 10 Teilnehmer, die ich unter den ersten 10 sehe sind fett hervorgehoben:

  1. Aserbaidschan: Safura – Drip Drop
  2. Spanien: Daniel Diges – Algo Pequeñito (Something Tiny)
  3. Norwegen: Didrik Solli-Tangen – My Heart Is Yours
  4. Moldawien: Sunstroke Project & Olia Tira – Run Away
  5. Zypern: Jon Lilygreen & The Islanders – Life Looks Better In Spring
  6. Bosnien/Herzegowina: Vukašin Brajić – Thunder And Lightning
  7. Belgien: Tom Dice – Me And My Guitar
  8. Serbien: Milan Stanković – Ovo Je Balkan
  9. Weißrussland: 3+2 – Butterflies
  10. Irland: Niamh Kavanagh – It’s For You
  11. Griechenland: Giorgos Alkaios & Friends – Opa
  12. Großbritannien: Josh – That Sounds Good To Me
  13. Georgien: Sofia Nizharadze – Shine
  14. Türkei: maNga – We Could Be The Same
  15. Albanien: Juliana Pasha – It’s All About You
  16. Island: Hera Björk – Je Ne Sais Quoi
  17. Ukraine: Alyosha – Sweet People
  18. Frankreich: Jessy Matador – Alllez Olla Olé
  19. Rumänien: Paula Seling & Ovi – Playing With Fire
  20. Russland: Peter Nalitch & Friends – Lost And Forgotten
  21. Armenien: Eva Rivas – Apricot Stone
  22. Deutschland: Lena – Satellite
  23. Portugal: Filipa Azevedo – Há Dias Assim
  24. Israel: Harel Skaat – Milim
  25. Dänemark: Chanée & N’evergreen – In A Moment Like This

So, jetzt habe ich mich dieses Jahr ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt. Ein paar Titel sind meiner Meinung nach sichere Kandidaten für die Top 10 (vor allem Griechenland, Aserbaidschan, Serbien und Deutschland – was bitte nicht unbedingt als Qualitätskriterium gelten sollte), ein paar könnten auch echt durchgereicht werden (Belgien, Zypern und Island) und andere artverwandte Songs (sagen wir mal Norwegen, Israel, Portugal als Balladen/Schnulzen-Vertreter und Rumänien, Armenien und Albanien als typische ESC-Popnummern) könnten weiter vorne landen. Ein paar Sachen scheinen mir sicher: Großbritannien, Frankreich, Spanien, Irland (allesamt auch wirklich grauenvoll!) werden sich hinten einordnen. Da steckt auch sicher ein wenig Wunschdenken hinter.

Wie es dann wirklich ausgeht, erfahren wir heute Abend ab 21 Uhr im TV oder bei den Live-Streams auf eurovision.de und eurovision.tv

Meine Sympathien gehören morgen (als Italiener, der lange in Deutschland lebt) der deutschen Teilnehmerin Lena (aus Sympathie-Gründen und weil ich Lena gerne als Galionsfigur für ein anderes Deutschland sehe, als es im Ausland immer dargestellt wird) und der Türkei (aus musikalischen Gründen – weil mir ihre Musik am ehesten zusagt).

Aber wenn ich ganz ehrlich bin rechne ich morgen mit einem Sieg der Griechen. Was ja dann auch irgendwie nicht die Welt verändern würde.

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Ich bin morgen Abend froh, wenn der ESC-Kram vorbei ist. Es ist ja schon fast zwanghaft, dass man sich diesen belanglosen Müll anhört und anguckt. Und darüber bloggt. Das Streben nach Ruhm. We’re only in it for the reader…
Hmmm… Vielleicht sollte ich nächstes Jahr mal eine ESC-Blog-Pause einlegen, nachher glaubt jemand noch, ich würde wirklich solche Musik in irgendeiner Weise mögen.
Andererseits habe ich eine diebische Freude daran mir das Spektakel anzugucken, deutlich seltener erfreulich ist es anzuhören. Zumindest manchmal, auch wenn ich mit Sanremo und dem ESC eigentlich völlig ausgelastet bin, was die Dauerberieselung mit schlechter, bestenfalls mittelmäßiger Popmusik anbelangt. Denn egal wer morgen gewinnt, sein/ihr Ruhm wird bereits Sonntag beginnen zu verblassen und in 7 Tagen wird man schon Schwierigkeiten haben sich an den Song zu erinnern. Nicht, dass das was in den Charts liefe deutlich besser wäre…
Und dann rückt die Fußball-WM ins Auge des nationalen Interesses. Wenn es Lena/irgendein anderer Teilnehmer nicht beim ESC richtet, dann muss eben der Fußball die nationale Ehre retten, verteidigen oder definieren. Und wenn man nicht daran teilnimmt, dann muss eben das verhasste Nachbarland/der erklärte Fußballfeind besonders schlecht abschneiden.
Aber das ist eine andere Geschichte.

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Schon letztes Jahr gestand ich meinen Lesern ja, dass meine ansonsten so engelsgleiche (nicht Engels-gleich … boah, was ihr immer denkt) Seele ein dunkles Geheimnis birgt:

»Der einzige Grund, warum ich den ESC so gerne gucke, ist das ungewöhnliche Aufkommen an Schund-Beiträgen aus aller Herren Ländern und meine diebische Freude daran, darüber abzulästern. Nirgendwo sieht man schlechtere Sänger, dämlichere Kostüme und albernere Tanz-Einlagen als beim Eurovision Song Contest.«

Trotz mehrerer Therapien, Teufelsaustreibungen und Teufelstänze hat sich daran nichts geändert.
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»Kein Song ohne Geige?« Von wegen – tatsächlich habe ich heute beim 2. Semifinale nicht eine einzige Geige auf der Bühne gesehen (und das nach dem Violinen-Overkill vom Dienstag). Der heutige Abend war deutlich stärker als der Dienstag. Das eigentliche Highlight des Abends war der Einspieler mit dem Philharmonischen Chor Oslo, der die Reise eines Jungen quer durch Europa nach Oslo (auf die Bühne) kongenial in Töne setzte. Und die Abstimmung selbst wurde zum Krimi: Zwei der Mitfavoriten, Schweden und die Niederlande, haben es nicht ins Finale geschafft – das ist eine dicke Überraschung!

Hier die Teilnehmer des 2. Semifinals in der Reihefolge ihrer Auftritte und einige böse, fiese, gemeine kritische Anmerkungen. Die fettgeschriebenen Teilnehmer sind für das Finale am Samstag qualifiziert:
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»Das erste Semifinale brachte am Dienstag natürlich das erwartete Grauen.« Ein Satz den ich mühelos jedes Jahr schon mal vorab in den Blogartikel-Entwurf Copy-&-Pasten kann, denn seit Jahren sind die Semifinals die ungekürzten Trash-Highlights, die auch von der Abschlussveranstaltung nicht getoppt werden können. Aber ich muss gestehen, das heutige 1. Semifinale war eher langweilig und bis auf die üblichen 80er-Referenzen waren keine epochalen Katastrophen dabei – ach ja, quasi jede Band hatte einen Geiger auf der Bühne, wow, so plump wurde das (vermeintliche) Erfolgsrezept vom letzten Jahr schon lange nicht mehr imitiert. Ausnahme ist freilich der Serbe Milan Stanković, einer Art Yugo-Prinz-Eisenherz im Discokostüm.

Das Halbfinale selbst war zwar bunt, aber deutlich biederer und weniger großkotzig inszeniert, als die russische Variante letzten Jahres. Die Einspielfilmchen waren unfassbar unwitzig. Der Mangel an Sonne und Wärme macht sich halt irgendwie nicht nur in Black Metal bemerkbar.

Die Moderatoren Nadia Hasnaoui (die Dunkelhaarige), Haddy Jatou N’jie (die Dunkelhäutige) und Erik Solbakken (der Blonde aus der Boygroup) sprachen verständliches Englisch (da sind wir anderes gewöhnt), aber haben mich auch nicht umgehauen mit ihrem Charme. Aber man kriegt nicht gleich Ausschlag, wenn sie auf dem Bildschirm sind (das sind wir anderes gewöhnt).

Hier die Teilnehmer des 1. Semifinals in der Reihefolge ihrer Auftritte und einige böse, fiese, gemeine kritische Anmerkungen. Die fettgeschriebenen Teilnehmer sind für das Finale am Samstag qualifiziert:
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ESC 2010 Logo -Bild: © NDR/EBUDieses Jahr wird alles anders beim Eurovision Song Contest. Glaubt zumindest ganz Deutschland. Immerhin gibt es mit Lena (Meyer-Landrut) endlich mal wieder eine Kandidatin, hinter der Deutschland zu stehen scheint und für die man sich nicht (fremd-) schämen muss. Nach dem letztjährigen Desaster von “Alex Swings, Oscar Sings!- Miss Kiss Kiss Bang” (20. Platz, 35 Punkte) kann es ja nur noch besser werden, oder?

Ich wage mich schon jetzt einmal aus dem Fenster – und ich habe mir es verkniffen die Beiträge vorab auf Youtube zu hören – und behaupte jetzt einfach einmal: Lena wird im ersten Drittel des ESC landen (also Pi mal Daumen im einstelligen Bereich der Finalisten). Ob es mehr werden könnte wage ich erst nach den Semifinals zu bewerten. Wie immer gebe ich meinen Senf zum ESC hier ab, keine Sorge.

Fassen wir erst einmal die “technischen Daten” zusammen:

Die TV-Termine für den 55. Eurovision Song Contest 2010 aus der Osloer  Telnor Arena (auf deutschen Sendern, Österreich und Schweiz, s. “Finale”):

Erstes Semifinale

Di., 25. Mai, ab 21.00 Uhr live auf NDR (dem dritten Programm des Norddeutschen Rundfunk, bundesweit über Kabel, Satellit und in weiten Teilen Deutschlands über DVB-T frei empfangbar)

zeitversetzte Wiederholung des 1. Semifinales ab 23;00 Uhr auf EinsFestival

Die Teilnehmer (in Startreihenfolge): Moldawien, Russland, Estland, Slowakei, Finnland, Lettland, Serbien, Bosnien/Herzegowina, Polen, Belgien, Malta, Albanien, Griechenland, Portugal, Mazedonien, Weißrussland, Island

Achtung: Deutschland ist stimmberechtigt! Man kann also für Favoriten aus anderen Ländern anrufen!

Zweites Semifinale

Do. 27. Mai, ab 21.00 Uhr live auf EinsFestival (digitales Programm der ARD, bundesweit über Kabel, Satellit und in weiten Teilen Deutschlands über DVB-T frei empfangbar)

zeitversetzte Wiederholung des 2. Semifinales am Fr. 28.05, 00;55 Uhr auf NDR

Die Teilnehmer (in Startreihenfolge): Litauen, Armenien, Israel, Dänemark, Schweiz, Schweden, Aserbaidschan, Ukraine, Niederlande, Rumänien, Slowenien, Irland, Bulgarien, Zypern, Kroatien, Georgien, Türkei.

Achtung: Deutschland ist in diesem Semifinale NICHT stimmberechtigt! Man kann also NICHT für Favoriten aus diesem Startfeld anrufen!

Jeweils die Top 10 der beiden durch Televoting und eine Fachjury (Gewichtung 50:50) ermittelten Semifinale-Tabellen qualifiziert sich für das Finale, zu dem dann noch die “Big Four” Frankreich, Spanien, Großbritannien, Deutschland (aufgrund ihrer hohen Beiträge in die Eurovisions-Kasse) und das letztjährige Siegerland Norwegen (als Ausrichter) am Finalabend kommen.

Finale

Sa., 29. Mai, ab 21.00 Uhr live auf Das Erste, zuvor “Countdown für Oslo“, ebenfalls Das Erste.

Übrigens: Das Schweizer Fernsehen überträgt auf SF2 das Finale ebenfalls live, die in Österreich berechtigte Rundfunkanstalt ORF hat auf eine Teilnahme verzichtet und strahlt weder die Semifinals, noch das Finale live aus.

Streaming-Tipps

Auf der offiziellen Eurovision Song Contest-Website kann man sich die die Semifinals und natürlich das Finale im Streaming live anschauen:

http://www.eurovision.tv/page/multimedia/tv

Erstmals dieses Jahr streamt auch die ARD alle drei Shows live im Internet:

http://www.eurovision.de

Alle Teilnehmer mit ihren offiziellen Videos und massig Backstage-Material kann man im offiziellen YouTube-Channel des ESC anschauen:

http://www.youtube.com/eurovision

Es gibt auch einen offiziellen deutschen Youtube-Channel zum ESC

http://www.youtube.com/user/esc

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Normalerweise  moderieren ja meine Kumpels Fix, Micha, Ecki oder Schuli die legendäre, sagenumwobenen [progrock-dt]-Show, die wohl dienstälteste Progressive-Rock-Radiosendung im deutschen Internetradio, doch wie es manchmal so kommt, sind heute alle Stamm-Moderatoren verhindert, so dass ich heute einspringen muss (und werde):

Heute Abend gibt es als mal nicht “sal | about | music” von mir, sondern die [progrock-dt]-Show, bei der sich – wie der Name schon irgendwie andeutet – um Progressive Rock dreht.

Zu hören sein wird Musik von t, Mars Hollow, dem Neil Cowley Trio, Jónsi, Omar Rodriguez Lopez & John Frusciante, King Crimson, Lena Meyer-Landrut, George W. Bush und anderen.

Die [progrock-dt]-Show mit Sal,  von 21:00-23:00 Uhr
auf dem Stream des Webradios metal-refinement.de

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Download-iconIch glaube, es ist kein Geheimnis, wenn ich hier preisgebe, dass ich kein großer Freund von kostenpflichtigen Downloads bin. Ich finde alle Portale zu teuer, zu schlecht sortiert, zu klickibunti und vor allem: Ich sehe nicht ein, warum ich für minderwertige Qualität (sprich lossy Downloads in MP3 und noch schlimmer WMA) quasi dasselbe zahlen soll, wie für die physikalische CD, die mir beste Audioqualität und ein Booklet bietet und – last but not least – die ein “Datenträger” ist (etwas, was ich in die Hand nehmen kann), den ich mir ins Regal stellen kann, wo er dann mit meinen anderen zwei- dreitausend CDs verstauben kann. Wie sich das gehört. Für mich persönlich werden Downloads erst dann attraktiv, wenn sie mir beste Audioqualität bieten (verlustfreie Dateien wie FLAC finde ich eine sinnvolle Alternative) und preislich unter dem Neukauf einer CD liegen. Oder Material anbieten, dass es gar nicht auf CD gibt. Auch solche Angebote gibt es – meistens von den Künstlern selbst – aber darum soll es ja heute gar nicht gehen…
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