Archiv für Juli 2009

Meine Rezensionen in der Ausgabe #638 des eZines Der Schallplattenmann sagt…

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Meine Rezensionen in der Ausgabe #637 des eZines Der Schallplattenmann sagt…

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Raab soll Grand Prix retten – Kölner Stadt-Anzeiger

Nun also doch: Raab rettet Deutschland. Zumindest beim Eurovision Song Contest. Nachdem die deutsche Nationalehre im Eurovision Song Contest 2009 (für mich nicht ganz unerwartet) mit dem 20. Platz gekränkt wurde, soll’s nun Stefan Raab richten: Für die nächste Ausgabe am 29. Mai in Oslo werden die Teilnehmer vom Kölner Moderator gecastet.  In der jüngeren Vergangenheit hatte Raab dreimal als Songschreiber und Künstler am ESC teilgenommen und damit die besten deutschen Platzierungen erzielt (1998 als als Produzent von Guildo Horn, Platz 7; 2000 als Produzent und Sänger, Platz 5 und 2004 als Produzent von Max Mutzke, Platz 8).

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Unverhofft kommt oft. Bei den Recherchen zu einer Rezension zu einer franko-amerikanischen Künstlerin (Lisa Papineau, aber das ist eine andere Geschichte) stieß ich auf ihrer Namensvetterin (Namensetterin? Sagt man das? Müsste es nicht Namensbase heißen?) Kate Papineau, die in der New Yorker Indie-Band The Cyanide Valentine von Bandkopf Jake Zavracky, einem New Yorker Komponisten und Multiinstrumentalisten.

The Three Sides of the Cyanide Valentine

The Cyanide Valentine haben zwei Alben veröffentlicht: “Let It Rot” (2005) und “The Three Sides of the Cyanide Valentine” (2007), zwei sehr unterhaltsame Indie-Pop-Alben mit einigen wirklich sehr gelungenen Nummern und überraschenden Wendungen – und das allerbeste an den Alben ist: Man kann sie kostenlos (und natürlich legal) auf der Homepage der Band herunterladen, nämlich hier →  Let It Rot (Achtung: Download startet sofort) und hier → The Three Sides (Download startet sofort). Zum Thema Bezahlung schreiben sie:

We don’t want your money. We just want your ears. Not literally of course.  Please don’t send us your severed ears.

Stattdessen schlagen sie eine Spende bei drei Organisationen vor, die das Geld eher gebrauchen können (Nachzulesen ist das → hier). Oho! Musiker, die mein Geld nicht unbedingt wollen, wohl aber meine Aufmerksamkeit? Wenn das die Plattenindustrie hört… oder andere Musiker (und ja, ich weiß, es kann sich selbstredend nicht jeder Musiker erlauben seine Musik zu verschenken). Wie dem auch sei, The Cyanide Valentine sind ein guter Tipp, nicht weil sie ihre Musik kostenlos anbieten, denn das Internet ist voller Angebote mit kostenloser Musik, nicht immer qualitativ sonderlich hochwertig, The Cyanide Valentine möchte ich wegen ihrer guten Musik empfehlen. Wer es etwas rockiger und rotziger mag, der lade sich zuerst das Debüt “Let It Rot” herunter, wer es etwas verspielter mag, der muss unbedingt in “The Three Sides of the Cyanide Valentine” reinhören. Beide Alben sind wirklich hörenswert, wenn man auch nur ein Minimum für moderne, intelligente und erwachsene Popmusik übrig hat.

Bandkopf Jake Zavracky zählt auf seiner → Myspace-Seite unter anderem Alben von Stevie Wonder, Steely Dan, Pink Floyd, Yes, The Beach Boys, XTC, Radiohead, The Flaming Lips, Air, Rush, The Beatles und Led Zeppelin zu seinem All-time-Favorites und in der Tat: Ein bisschen was von allem dieser sehr bunten Mischung findet sich in der Musik seiner Band, die derzeit übrigens auf Eis gelegt zu sein scheint. Auf seiner Homepage gibt es übrigens auch aktuelle Beispiele seiner Solo-Werke zum Anhören und Downloaden.

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Meine Rezensionen in der Ausgabe #636 des eZines Der Schallplattenmann sagt…

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Stockhausen vom Rathausturm – Kölner Stadt-Anzeiger

Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchives verstummten die Glocken des Kölner Ratsturmes (am historischen Rathaus in der Kölner Innenstadt) aus verständlichem Anlass. Die Pause wurde genützt, um den Glocken “neue Musik”, nein, “Neue Musik” beizubringen: So erklingen neben Melodien der Bläck Fööss (!) und der Höhner (!!) auch Melodien von Jacques Offenbach und von Karlheinz Stockhausen. Seit heute Stockhausens “Krebs” aus  “Tierkreis – 12 Melodien der Sternzeichen” um punkt 12 Uhr vom Rathaussturm.

Ich kann mir wirklich keine andere deutsche Stadt vorstellen, wo man Neue Musik mit der volksnahen Musik der Kölner Bands Höhner, Bläck Fööss und Co. (und nein, es sind keine Karnevalsbands, sondern so etwas wie Bands die zeitgenössische Volksmusik (nicht volkstümliche Musik in Seppl-Hosen!) spielen) so selbstverständlich kombiniert.

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Meine Rezensionen in der Ausgabe #635 des eZines Der Schallplattenmann sagt…

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