Tom Robinson - Still Loving YouKaum bin ich wieder zurück in Deutschland, schon stolpere ich bei meinen einschlägigen Quellen wieder einmal auf ein Top-Angebot eines ehemaligen ‘großen’ Künstlers. Tom Robinson ist nicht nur einer der ersten Musiker, der sich offen zu seiner Homosexualität bekannte, sondern auch ein berühmt-berüchtigter  Links-Aktivist und ein zumindest in Großbritannien ehemals sehr erfolgreicher Musiker und Songwriter, der heute hauptsächlich als Radio-DJ arbeitet. Seine größten Erfolge feierte er mit seiner punkig angehauchten Tom Robinson Band und ihren engagierten Politsongs gegen staatliche Willkür “Up Against The Wall”, “We Ain’t Gonna Take It), Rassismus (The Winter Of ’79) und die verklemmte Sexualmoral in “Glad To Be Gay”.

Hier in Deutschland waren vor allem seine Solotitel “War Babies”, “Listen to the Radio” (mit Peter Gabriel geschrieben) und “Still Loving You” relativ bekannte Hits von seinen beiden ersten überraschend poppigen Soloscheiben “War Baby: Hope & Glory” (1984) und “Still Loving You” (1987). Auf seiner Website findet man neuerdings zahlreiche seiner Solo-Alben als kostenlose Downloads. Er schreibt als Begründung für dieses Angebot:

»Free Downloads: iTunes downloads cost 79p per track. Writer/publisher get 6p, Performer 6-8p, Visa/Mastercard 7p, Apple 12p, and Record Company almost 50p. Sod that. Help yourself to my songs & share them with your friends: right-click (Mac: ctrl-click) on titles to download.«

Die Songs kommen in akzeptabler 160 kbps-Qualität.

tomrobinson.com – Free Downloads

Wer sich – gerade bei den frühen Solo-Alben – nicht zu sehr an dem typischen 80er-Popsound stört, der hier kann intelligente Popmusik entdecken, mit intelligenten Texten und einem sehr variablen Sänger.

Tom Robinson Band - Power in the Darkness

Auch wenn man die rockigeren Werke der Tom Robinson Band mag, muss man nicht unbedingt das Portemonnaie zücken (obwohl Tom Robinson gerne Spenden via Paypal entgegen nimmt, um das kostenlose Download-Angebot aufrecht zu erhalten und auszubauen!). Auf Robinsons Soundcloud-Seite findet man unter anderem die beiden Alben der Tom Robinson Band und das Best-Of-Album der Formation, außerdem zahlreiche andere Projekte Robinsons wie die kurzlebige Band Sector 27 oder das Duo-Album Blood Brother: We Never Had It So Good mit dem von mir hoch geschätzten Gitarristen Jakko Jakszyk.

Insgesamt hat Tom Robinson wirklich ein schönes und umfassendes Kostenlos-Angebot für seine (neuen und alten) Fans auf seiner Website zusammengestellt. Wer Robinson damals mochte, der sollte heute unbedingt auf seiner Website vorbeischauen, downloaden und – denn das gehört auch irgendwie dazu – ein paar Euro spenden, damit das Angebot nicht bald wieder von der Bildfläche verschwindet.

Tom Robinson Band – Power in the Darkness (1978)

Tom Robinson Band – TRB Two (1979)

Tom Robinson Band – Rising Free – The Best of the TRB (1977-79)

Kleine Anekdote am Rande: Der seinerzeit bekannteste Schwule Großbritanniens ist eigentlich immer bisexuell gewesen, und ist mittlerweile (mit einer Frau) verheiratet und zweifacher Vater.


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Machen wir es kurz, denn ich sitze auf Sardinien im Wohnzimmer und höre über einen UMTS-Stick die [progrock-dt]-Show (ja, ich habe nichts besseres zu tun, denn draußen bläst der Mistral alle Aktivitäten weg) und lese meine Feeds – und genau dort bin ich auf diese geniale Cover-Version von “Sledgehammer” gestoßen, die Prog+Pop+X-Tausendsassa Gavin Castleton eingespielt hat. Guckt selbst …

Und das Beste: Die Coverversion ist – gemeinsam mit vier anderen Tracks – völlig legal auf Gavin Castletons Soundcloud-Website kostenlos downloadbar. Ein ahnungsloser Schelm, wer da nicht zugreift.

http://soundcloud.com/gavincastleton

Wer beim Download von Sledgehammer (wie ich) Probleme hat (“The track has reached its download limit“), der kann den Song auch direkt bei Cover Me herunterladen

http://www.covermesongs.com/2010/08/gavin-castleton-sledgehammer.html


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Während die Szene für Pop- und Rockmusik mit einer Open-Source-/ Creative-Commons-Lizenz boomt, sieht es im Bereich der klassischen Musik deutlich magerer aus: Es gibt ein paar Website auf denen man durchaus gelungene Einspielungen (meist mit Klaviermusik) von ambitionierten Amateuren finden kann, daneben gibt es auch einige Quellen, bei denen man historische Aufnahmen downloaden kann, doch dieselbe Bandbreite und dasselbe hohe Qualitätsniveau in Sachen freie Downloads erreichen die Angebote üblicherweise aus dem einen oder anderen Grund nicht. Umso erfreulicher ist es, wenn man dann auf eine Quelle mit exzellenter klassischer Musik stößt, die dann auch noch eine ansonsten wenig beachtete Nische bedient.
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Der Zufall meint es gut mit mir: Da bekomme ich via eMail einen Tipp zu dieser interessanten Cover-Version von Peter Gabriels “Mercy Street” von Fever Ray (einer meiner liebsten Neuentdeckungen der letzten Monate – ihr müsst euch unbedingt die Videos angucken!)
Mercy Street von Fever Ray auf soundcloud.com

- und ausgerechnet diese Cover-Version hatte ich zwei Tage zuvor von meine lieben Freundin Conni empfohlen bekommen, doch beim Überprüfen des Links stoße ich auf die (für mich) wirklich wunderbare Website → www.covermesongs.com, einem Musikmagazin, das sich quasi ausschließlich originellen Cover-Versionen widmet.
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Primus EP CoverPrimus ist eine Band, die mich jedes Mal umbläst, wenn ich auf sie stoße und mit der ich mich viel zu wenig beschäftige. Zwar steht hier die eine oder andere CD von Primus im Regal, aber wirklich Ahnung von der Truppe um Sänger und Bassist Les Claypool habe ich nicht. Da passt es mir gut in den Kram, dass die Jungs derzeit, gegen die übliche eMail-Adresse für die Band-Mailingliste, eine aktuelle EP kostenlos zum Download anbieten. Roh und unproduzierter Kram, direkt aus dem Proberaum mit starkem King-Crimson-Appeal. Hier sollte jeder zugreifen, der auf die 1980er-Crimos steht.


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Der Niederrhein gilt ja für viele in NRW nicht gerade als urbaner Nabel der Welt, doch immerhin finden am Niederrhein ein paar interessante Festivals statt – vielleicht, weil es dort Platz genug gibt?`Neben dem Jazz-Festival in Moers hat vor allem das Haldern Pop-Festival in den letzten Jahren von sich reden gemacht: Hier spielt, wer angesagt ist.

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Im Rahmen einer “Guitar Center Session” hat Peter Gabriel im Mai in Hollywood unter anderem seinen 1977er Klassiker “Here Comes The Flood” nur vom Klavier begleitet eingespielt. Die komplette Session wird ab dem 21. August auf Direct TV (einem US-amerikanischen Kabel-TV-Anbieter) zu sehen sein, das Video gibt es als Teaser für die Show schon jetzt:

Gegen das Eintragen in die Peter-Gabriel-Mailingliste auf → dieser Webseite erhält man den Song in dieser Version kostenlos als 192 kpbs-MP3-Download.

Danke an Conni für den Tipp, den ich sonst tatsächlich übersehen hätte.


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    Preshow

  1. Frank Zappa – The Best Band You Never Heard In Your Life: Ring of Fire (#1 – Preshow)


  2. sal | about | music #25: Ze bässt off sell | ebaut | mjusick soh fahr

  3. Jeff Buckley – Grace, Legacy Edition: Eternal Life (Road Version) (#1)
  4. Bat For Lashes – Two Suns: Glass (#1)
  5. Beth Gibbons – Candy Says – Live in Berlin, Feb. 21st 2003: Sand River (#2)
  6. Eliksir – Earthly Things: Harbour Song (#3)
  7. Jenny Lin – Dmitri Shostakovich: 24 Préludes & Fugues, op. 87: Prelude & Fugue No. 3 in G major – Prelude (#4)
  8. Jenny Lin – Dmitri Shostakovich: 24 Préludes & Fugues, op. 87: Prelude & Fugue No. 2 in A minor – Fugue (#4)
  9. Placebo – Covers [Bonus CD "Sleeping With Ghosts"]: Daddy Cool (#5)
  10. Sophie Hunger – Monday’s Ghost: House of Gods (#6)
  11. Robert Palmer – Clues: I Dream Of Wires (#7)
  12. Aerosmith – Aerosmith: Dream On (#8)
  13. Aranis – Aranis II: Looking Glass (#9)
  14. Simple Minds – Black & White 050505: Dolphins (#10)
  15. Arcade Fire – Neon Bible: Intervention (#11)
  16. Sia – Colour the Small One: Breathe Me (#12)
  17. Noir Désir – Des Visages Des Figures: Lost (#13)
  18. Regina Spektor – Far: Machine (#14)
  19. Les Passions – Cantem Nadal: La bona novèla (#15)
  20. Massive Attack – Heligoland: Paradise Circus (#16)
  21. Jeff Beck – Emotion & Commotion: Lilac Wine [feat. Imelda May] (#17)
  22. Pomplamoose – Tribute to Famous People: Mister Sandman (#18)
  23. Jade Leary – Black Glitter Diaries: The Black Stars (#19)
  24. Andrea Parodi & Elena Ledda – Rosa Resolza: Ruzaju (#20)
  25. Laurie Anderson – Homeland: My Right Eye (#21)
  26. Adrian Belew – Inner Revolution: Big Blue Sun (#22)
  27. The Opium Cartel – Night Blooms: By This River (#23)
  28. Hungry Lucy – Pulse of the Earth: Pulse of the Earth (#24)

  29. Closing Tracks

  30. Elin Synnøve Bråthen – The Anchor And The Dream: The Is Not The End (#16-25)
  31. Suzanne Vega – Solitude Standing: Night Vision (#9-15, 25)Bonus Track
  32. Bill Evans – From Left to Right: What Are You Doing the Rest of Your Life? [quartet]

Musik während der Ansagen:

  • Russian Philh.  Orch. – Alla Pavlova: Symphony No. 3 – 1st. Movement

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Lange nichts mehr von Natasha Khan alias Bat for Lashes gehört? Nun zum einen sei auf den aktuellen “Twilight: Eclipse”-Soundtrack (der Soundtrack ist wirklich ok, der Film ist sicherlich indiskutabel) verwiesen, wo sie den Song »Let’s Get Lost« mit der Indie-Nervnöle Beck singt:

zum anderen bin ich heute auf einen coolen kostenlosen download gestoßen: “Glass”, einer der besten Songs auf ihrem 2009er-Album “Two Suns” in einer sehr schönen Live Version. Kostenlos und (für so sabbernde, alte Fan-Säcke wie mich) wirklich sehr gut :-)


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Über das Projekt “The Beatles Complete on Ukulete” habe ich an dieser Stelle vor einigen Monaten schon berichtet. Mittlerweile gehen die Initiatoren David Barratt und Roger Greenawalt getrennte Wege, das Projekt betreuen sie nun abwechselnd und nicht mehr gemeinsam, aber die Reihe wird unbeirrt fortgesetzt.

Die dieswöchige Ausgabe birgt allerdings ein Deja-Vu der besonderen Art: Die Neuinterpretation von “I Should Have Known Better” hat niemand Geringeres als 80er-Pin-Up-Star Samantha Fox besorgt. Samantha Fox war in den 1980ern eine Art feuchter Traum der englischen Männer, die mit ihren billigen Pop-Nummern (“Touch me (I Feel Your Body)”; “Do Ya Do Ya (Wanna Please Me)”) für deutlich weniger Furore sorgte, als mit ihrer Oberweite. Als sie sich Anfang der 2000er als lesbisch outete, brach für viele Yellow-Press-Leser gewiss eine Welt zusammen.

Nun ist das ehemalige Fotomodell (hüstel) mal wieder aus der Versenkung hervor gekrochen und nimmt an diesem Beatles-Cover-Projekt teil – und guess what: Singen kann sie immer noch nicht besonders und ehrlich gesagt klingt die Nummer fast genauso billig produziert, wie ihre Grusel-Hits aus den Achtzigern…

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